Ein Kritikpunkt, den wir regelmäßig in Bezug auf Rechenzentren hören, ist, dass sie Arbeitsplätze wegnehmen. Das trifft zwar teilweise zu, aber ein Rechenzentrum schafft auch neue Arbeitsplätze. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Position eines Dateningenieurs. Ein Rechenzentrum kommt ohne ihn nicht aus, daher ist es ein sehr wichtiger Beruf. Aber was macht ein Dateningenieur eigentlich? Das verraten wir dir in diesem Artikel!
Elektrotechnik in einem Rechenzentrum
Die Arbeit eines Rechenzentrumsingenieurs umfasst vielfältige Aufgaben in verschiedenen Bereichen. Der elektrotechnische Teil der Tätigkeit eines Rechenzentrumsingenieurs besteht vor allem darin, die technischen Einrichtungen für die Geräte innerhalb eines Rechenzentrums zu überprüfen und zu warten. Dazu gehören beispielsweise die Kühlung und die Stromversorgung, aber auch Brandschutz, Überwachung und moderne Zugangssysteme. Um ein Rechenzentrum am Laufen zu halten, ist es wichtig, dass all diese Geräte gut gewartet werden. Zu den Aufgaben, die du als Rechenzentrumsingenieur ausführst, gehören unter anderem die Verlegung von Kabelkanälen, die Aufstellung von Racks und die Wartung der Elektrik. Schließlich führst du regelmäßige Tests durch, um sicherzustellen, dass die Reservesysteme im Falle eines Ausfalls oder einer Störung auch das tun, was sie tun sollen.
Die IT-Seite der Arbeit als Rechenzentrumsingenieur
Neben der elektrotechnischen Seite umfasst die Tätigkeit als Rechenzentrumsingenieur auch einen IT-Aspekt. In diesem Fall befasst man sich mit dem Serverpark, den Netzwerksystemen und dem Speicher eines Rechenzentrums. Der Rechenzentrumsingenieur ist für die Installation, Konfiguration und Wartung der Hardware innerhalb des Rechenzentrums verantwortlich. Man beschäftigt sich viel mit dem Netzwerkbereich eines Rechenzentrums, wie beispielsweise der Glasfaserverkabelung. Neben der Hardware beschäftigst du dich also auch viel mit Software. Denk dabei an Aufgaben wie die Implementierung von Lösungen für die Cybersicherheit oder die Einrichtung guter Firewalls. Deine Aufgaben überschneiden sich oft ein wenig mit denen eines Linux-Ingenieurs!
Als Rechenzentrumsingenieur arbeitest du nicht nur tagsüber
Egal, für welchen Bereich du dich entscheidest: Als Rechenzentrumsingenieur arbeitest du nicht nur tagsüber. Ein Rechenzentrum läuft rund um die Uhr, daher kannst auch du rund um die Uhr eingesetzt werden. Schließlich kann es auch nachts oder am Wochenende zu Störungen oder Ausfällen kommen, sodass du in vielen Fällen erreichbar sein musst. Wenn du eine ausgeprägte 9-to-5-Mentalität hast, ist dies also nicht wirklich der richtige Job für dich. Du wirst höchstwahrscheinlich im Schichtdienst arbeiten oder an Wochenenden und nachts Bereitschaftsdienst leisten müssen. Sollte eine Störungsmeldung eingehen, liegt es in deiner Verantwortung, diese zu analysieren und, wenn möglich, für eine Lösung zu sorgen. Es ist also wichtig, dass du ruhig bleiben kannst, wenn deine Arbeit unter Druck steht. Der Vorteil der unregelmäßigen Arbeitszeiten ist wiederum, dass du einen Zuschlag für die Arbeit oder den Bereitschaftsdienst am Wochenende und in der Nacht erhältst.
Was sind deine weiteren Aufgaben als Rechenzentrumsingenieur?
Wir haben nun alle Kernaufgaben besprochen, mit denen du zu tun haben wirst, aber natürlich gehört zu dieser Stelle noch einiges mehr dazu. Du hast viel Kontakt zu Lieferanten und Kunden, die auf Probleme stoßen. Daher ist es wichtig, dass du kundenorientiert arbeiten kannst und über gute Kommunikationsfähigkeiten verfügst. Schließlich arbeitest du viel mit Kollegen und externen Partnern zusammen, daher ist es von Vorteil, wenn du gerne im Team arbeitest 😉