verfasst von am 25. April 2024
Datenverkehr

Wir erledigen immer mehr Dinge digital, das ist natürlich ganz offensichtlich. Vor allem seit der Corona-Krise haben wir uns alle daran gewöhnt, von zu Hause aus zu arbeiten und alles digital zu regeln. Das zeigt sich besonders bei den jüngeren Generationen, die eigentlich gar nicht mehr ohne ihr Smartphone auskommen. Im Gegensatz dazu telefonieren wir alle immer weniger, vor allem die unter 30-Jährigen. Schließlich ist es viel einfacher, eine Nachricht über WhatsApp zu schicken!


Mehr Datenverkehr, weniger Gesprächsminuten  

Im Jahr 2023 ist die Zahl der Haushalte, die Glasfaser-Internet nutzen, um etwa 25 % gestiegen. Zudem stieg der mobile Datenverbrauch im vergangenen Jahr um gut 25 %. Demgegenüber telefonieren wir deutlich weniger, sowohl mit dem Handy als auch über den Festnetzanschluss. Innerhalb von 10 Jahren ist die Anzahl der Minuten, die wir über einen Festnetzanschluss telefonieren, um 75 % gesunken. Während der Corona-Zeit gab es einen kurzen Aufschwung bei den Gesprächsminuten. Wir sahen uns seltener und gingen daher doch Viele Menschen haben heutzutage gar kein Festnetztelefon mehr zu Hause. Das ist natürlich keine wirkliche Überraschung, denn oft scheint es viel einfacher und schneller zu sein, kurz eine Nachricht oder eine E-Mail zu schicken, anstatt anzurufen. Bei den jüngeren Generationen beobachten wir sogar, dass dies immer häufiger vorkommt.  

Der mobile Datenverkehr hat sich vervierfacht  

Mittlerweile nutzen viele Haushalte in unserem Land Glasfaser-Internet. Im Jahr 2023 waren 7,13 Millionen Haushalte an das Glasfasernetz angeschlossen, und die Zahl der Haushalte, die tatsächlich einen Glasfaser-Vertrag abgeschlossen hatten, stieg ebenfalls um 300.000 auf 2,64 Millionen. Mehr als ein Drittel der niederländischen Haushalte mit einem Anschluss hat also tatsächlich einen Vertrag abgeschlossen. Die Zahl der Kupferanschlüsse ist hingegen rückläufig, da diese Verbindung an manchen Orten sogar schon abgeschaltet wird, sobald dort Glasfaser verfügbar ist. Irgendwann in der Zukunft werden also wahrscheinlich die gesamten Niederlande auf Glasfaser umsteigen und alle Kupferanschlüsse abgeschaltet werden.  

Der mobile Datenverbrauch in den Niederlanden  

Der mobile Datenverkehr in den Niederlanden hat sich im Vergleich zu vor fünf Jahren vervierfacht. Im dritten Quartal 2023 stieg der Verbrauch auf 558 Millionen Gigabyte. Das entspricht einem Anstieg von 8,6 % gegenüber dem zweiten Quartal desselben Jahres. Seit Beginn der Messungen war das dritte Quartal 2023 somit das Quartal mit dem höchsten mobilen Datenverbrauch. Der Anstieg des Datenverbrauchs in den Niederlanden lässt sich teilweise dadurch erklären, dass es immer mehr Geräte gibt, die selbst eine Datenverbindung nutzen. Man denke beispielsweise an Autos, intelligente Zähler und Alarmanlagen.

Fazit  

Es ist offensichtlich, dass wir in den Niederlanden immer mehr über das Internet erledigen und auch unterwegs immer mehr Daten verbrauchen. Das lässt sich deutlich an den Zahlen ablesen, denn der gesamte Datenverkehr ist im Jahr 2023 stark angestiegen. Dagegen telefonieren wir deutlich weniger, vor allem über Festnetzanschlüsse. Mittlerweile haben mehr als 7 Millionen Haushalte in den Niederlanden Zugang zum Glasfasernetz, von denen etwa ein Drittel auch einen Glasfaseranschluss nutzt. Und es ist zu erwarten, dass letztendlich ganz Holland Glasfaser nutzen wird, denn an manchen Orten werden die Kupferanschlüsse bereits abgeschaltet!  

Quelle: Telecommonitor ACM