verfasst von am 25. Oktober 2024
Die größten Cyber-Bedrohungen

Der technologische Fortschritt schreitet schneller voran als je zuvor. Das bringt viele tolle Innovationen und praktische digitale Tools mit sich, birgt aber andererseits auch zahlreiche neue Risiken. Jedes Jahr erscheinen verschiedene Berichte über neue und besonders relevante Cyberbedrohungen, so auch in diesem Jahr. Es ist gut, darüber informiert zu sein, egal ob Sie Verbraucher oder Unternehmen sind, denn jedes Jahr werden viele Menschen Opfer von Cyberkriminalität. In diesem Blog stellen wir Ihnen die derzeit größten Cyberbedrohungen vor!


Ransomware ist und bleibt eine der größten Cyberbedrohungen  

Ransomware stellt schon seit Jahren eine große Bedrohung dar, und auch heute noch bleibt dies ein großes Risiko. Die Zahl der Fälle, in denen Menschen Opfer von Ransomware werden, ist nicht unbedingt gestiegen, aber Cyberkriminelle haben neue Wege gefunden, um Menschen damit zu betrügen. Kriminelle kombinieren Ransomware mit Datenexfiltration und drohen anschließend damit, sensible Informationen zu veröffentlichen. Für Unternehmen, die mit sensiblen Daten arbeiten, ist es daher jetzt besonders wichtig, für eine gute Absicherung ihrer Systeme zu sorgen. Hacker missbrauchen zudem immer häufiger legitime Tools innerhalb von Systemen, um unter dem Radar zu bleiben. Es wird also immer schwieriger, sie aufzuspüren.

Social Engineering wird immer einfallsreicher 

Auch Social Engineering kommt nach wie vor häufig vor. Phishing ist eine der häufigsten Formen von Social Engineering. Vor allem Unternehmen sind davon zunehmend betroffen, da sich gefälschte E-Mails immer schwerer von echten unterscheiden lassen. Cyberkriminelle nutzen heutzutage KI, um die E-Mails so echt wie möglich aussehen zu lassen. Über diese E-Mails versuchen sie, Zugriff auf Unternehmensdaten oder Zahlungen zu erlangen. Als Unternehmen ist es daher ratsam, Ihre Mitarbeiter darauf zu sensibilisieren, gefälschte E-Mails herauszufiltern. So beugen Sie einer Menge Ärger vor! 

Malware ist immer schwerer zu erkennen 

Malware ist natürlich auch kein neues Phänomen im Bereich der Cyberkriminalität. Allerdings wird sie immer schwerer zu erkennen, was die Gefahr natürlich erhöht. Fortgeschrittene Cyberkriminelle bieten mittlerweile sogar Malware-as-a-Service an. Kriminelle mit geringeren technischen Kenntnissen können auf diese Weise dennoch problemlos Angriffe auf Unternehmen starten. Außerdem wird Malware immer intelligenter und damit besser darin, der Erkennung zu entgehen. Dazu werden polymorphe Techniken eingesetzt, die es der Malware ermöglichen, ihre Form zu verändern, um Antivirensoftware zu umgehen.  

Die Manipulation von Informationen mithilfe von KI ist eine der größten neuen Cyberbedrohungen

Leider hat KI Cyberkriminellen viele Türen geöffnet. Es ist einfacher geworden, Menschen zu manipulieren und zu belügen, indem Informationen mithilfe künstlicher Intelligenz verfälscht werden. So ist es beispielsweise möglich, die Stimme einer Person mit KI nachzuahmen. Wenn du denkst, dass du mit einem Familienmitglied oder einem guten Freund telefonierst, der dich um Geld bittet, könnte es sich dabei um einen Cyberkriminellen handeln. Außerdem wird mithilfe von KI eine Menge Desinformation verbreitet, um die Standpunkte und Denkweisen von Menschen zu manipulieren. Erhältst du einen verdächtigen Anruf von jemandem, den du zu kennen glaubst? Sei wachsam und gehe nicht zu schnell auf alles ein! 

DDoS-Angriffe sind ein Albtraum für Unternehmen  

Ein DDoS-Angriff war schon immer etwas, das jedes Unternehmen fürchtet, doch mittlerweile ist dieses Risiko weitaus größer geworden als je zuvor. Es ist die am häufigsten gemeldete Bedrohung, sogar noch vor Ransomware. Auch hier fällt auf, dass Cyberkriminelle immer häufiger anbieten, DDoS-Angriffe gegen Bezahlung für andere durchzuführen. Dadurch steigt das Risiko groß angelegter Angriffe erheblich. Dies macht DDoS-Angriffe derzeit zu einer der größten Cyberbedrohungen.

Datenschutzverletzungen und Angriffe auf Lieferketten  

Schließlich nimmt die Gefahr von Datenlecks in diesem Jahr enorm zu. Denn Angreifer gehen dabei viel gezielter vor. Oft üben sie auch mehr Druck auf Unternehmen aus, beispielsweise indem sie damit drohen, bestimmte Daten zu veröffentlichen. Dies führt dazu, dass Unternehmen im Falle eines Cyberangriffs oder eines Datenlecks weniger schnell Anzeige bei der Polizei erstatten. Cyberkriminelle entscheiden sich zudem immer häufiger dafür, Unternehmen über deren Lieferkette anzugreifen. Dies tun sie beispielsweise durch das Fälschen von E-Mails eines Lieferanten, wodurch sie sich sofort Zugang zum gesamten Netzwerk dieses Lieferanten verschaffen.  

Fazit: Seien Sie auf der Hut vor den derzeit größten Cyberbedrohungen

Im vergangenen Jahr sind also nicht unbedingt neue Formen der Cyberkriminalität hinzugekommen. Vielmehr haben die bestehenden Bedrohungen durch neue Techniken und deren Weiterentwicklung an Ausmaß zugenommen. Dadurch sind Angriffe schwerer zu erkennen und Bedrohungen ebenfalls schwieriger zu identifizieren. Angesichts der rasanten Veränderungen im Bereich der Cyberkriminalität ist es für jedes Unternehmen wichtig, sich über die aktuellen Bedrohungen auf dem Laufenden zu halten und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Man kann bei den derzeit größten Cyberbedrohungen nie vorsichtig genug sein!