verfasst von am 26. September 2024
Internetpauschale für die Arbeit im Homeoffice

Arbeitest du regelmäßig von zu Hause aus? Die Wahrscheinlichkeit, dass die Antwort auf diese Frage „Ja“ lautet, ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. In vielen Unternehmen arbeiten die Mitarbeiter nach wie vor teilweise von zu Hause aus, sofern dies natürlich möglich ist. Dadurch ist die Diskussion aufgekommen, ob es sinnvoll wäre, eine Homeoffice-Pauschale einzuführen. Schließlich müssen Arbeitgeber nicht mehr so viele Fahrtkosten erstatten, da die Mitarbeiter teilweise von zu Hause aus arbeiten, aber die Mitarbeiter verbrauchen zu Hause mehr Strom!


Teilweise Heimarbeit ist bei vielen Unternehmen die neue Norm  

Eine Umfrage des Arbeitgeberverbands AWVN zeigt, dass viele Arbeitgeber beabsichtigen, die Arbeit im Homeoffice beizubehalten. Fast alle Arbeitgeber bieten ihren Mitarbeitern die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, und sieben von zehn haben nicht vor, die Mitarbeiter zu verpflichten, wieder häufiger ins Büro zu kommen. Die Umfrage wurde unter mehr als 350 Arbeitgebern durchgeführt, die dem Verband angehören. Der Verband gibt zudem an, dass die Hälfte der Arbeitnehmer regelmäßig von zu Hause aus arbeitet und durchschnittlich drei Tage pro Woche ins Büro kommt. 94 % der Arbeitgeber geben an, dass in ihrem Unternehmen von zu Hause aus gearbeitet wird.  

Arbeitgeber stehen der Regelung zum Homeoffice positiv gegenüber  

Drei von vier Arbeitgebern geben an, dass sie mit der derzeitigen Aufteilung zwischen Homeoffice und Büroarbeit zufrieden sind. Sie merken jedoch an, dass sie sich eine etwas gleichmäßigere Verteilung der Auslastung im Büro wünschen würden. Derzeit herrscht dienstags und donnerstags immer sehr viel Andrang im Büro, während an den übrigen Tagen oft nur wenige Mitarbeiter anwesend sind. Ansonsten sind die Arbeitgeber jedoch sehr zufrieden mit der Regelung der Heimarbeit. Laut dem Arbeitgeberverband AWVN stehen die Arbeitgeber der Heimarbeit so positiv gegenüber, weil in den Niederlanden in den meisten Fällen gute Absprachen über die Arbeit von zu Hause aus getroffen werden. Darüber hinaus erkennen viele Arbeitgeber laut dem Verband die Vorteile der Heimarbeit. Man denke beispielsweise an eine bessere Work-Life-Balance ohne negative Auswirkungen auf die Leistung.  

Arbeitgeber gewähren eine Internetpauschale bei Heimarbeit  

Aus der Umfrage des AWVN geht zudem hervor, dass jeder dritte Arbeitgeber, also 33 %, einen Beitrag zu den Internetkosten seiner Mitarbeiter leistet. Dies geschieht meist in Form einer Pauschalvergütung, entweder einmalig oder monatlich. Darüber hinaus erwägen 37 % die baldige Einführung einer solchen Regelung. Eine Umfrage von KPN unter mehr als 300 Führungskräften in den Niederlanden bestätigt diese Zahlen.  

Alternative zur Internetpauschale bei Heimarbeit

KPN hat kürzlich eine Alternative zum Arbeitgeberzuschuss für Internetkosten eingeführt: „Internet van de Zaak“. Damit können Arbeitgeber ganz einfach festlegen, wie viel sie zu den Internetkosten ihrer Mitarbeiter beitragen möchten. Der Beitrag wird automatisch auf der monatlichen Rechnung des Mitarbeiters verrechnet. Dazu müssen natürlich sowohl der Arbeitgeber als auch der Mitarbeiter Kunden von KPN sein. Die einfache Abwicklung der finanziellen Vergütung ist nicht der einzige Vorteil von „Internet van de Zaak“. Mitarbeiter erhalten über dieses Abonnement auch Zugang zu einem umfassenden Helpdesk, der mehr Unterstützung bietet als nur im Bereich der Internetverbindung. Sollte zu Hause etwas mit der Verbindung schiefgehen, sind die Mitarbeiter dank dieses Helpdesks im Handumdrehen wieder online!