Die Cybersicherheit wird durch all die neuen Innovationen und Techniken, die hinzukommen, immer komplexer, gewinnt dadurch aber auch immer mehr an Bedeutung. Dies gilt für Privatpersonen, für Unternehmen ist dies natürlich eine noch viel dringlichere Angelegenheit. Schließlich sind sie eher das Ziel ernstzunehmender Cyberkrimineller als Privatpersonen. Ein wesentlicher Bestandteil einer starken Cybersicherheit als Unternehmen ist ein ausreichendes Bewusstsein bei Ihren Mitarbeitern. Über sie gelangen Cyberkriminelle oft am einfachsten in Ihre Systeme. Es ist daher wichtig, dass sie sich der Gefahren und Warnsignale bewusst sind. In diesem Artikel geben wir Ihnen 5 Tipps, um das Cybersicherheitsbewusstsein Ihrer Mitarbeiter zu verbessern!
1. Achten Sie auf verdächtige E-Mails
Es scheint so einfach zu sein, doch es geht doch sehr oft schief: gefälschte E-Mails. Verdächtige E-Mails wirken auf den ersten Blick immer weniger verdächtig. Cyberkriminelle werden nämlich immer besser darin, diese E-Mails nachzuahmen. Das Erkennen verdächtiger E-Mails ist daher in den letzten Jahren deutlich schwieriger geworden. Deshalb ist es umso wichtiger, deine Mitarbeiter diesbezüglich wachsam zu halten. Achte genau auf Rechtschreibfehler, seltsame Absender oder Logos, die nicht ganz stimmen. Geben Sie außerdem klare Anweisungen zum Umgang mit Links in E-Mails, SMS-Nachrichten oder WhatsApp-Nachrichten. Möchten Sie in einer E-Mail überprüfen, ob ein Link vertrauenswürdig ist? Wenn Sie mit der Maus kurz darüber fahren, OHNE zu klicken, wird nach einigen Sekunden der echte Link sichtbar und Sie können erkennen, ob dieser verdächtig ist oder nicht.
2. Gehen Sie nicht zu sorglos mit Passwörtern um
Davor wird natürlich oft gewarnt, aber wir wollen es trotzdem noch einmal betonen. Denn viele Niederländer verwenden nämlich immer noch an vielen Stellen dieselben Passwörter und vergessen zudem, diese rechtzeitig zu ändern. Untersuchungen zeigen sogar, dass die meisten Niederländer ihr Passwort nur ändern, wenn es wirklich sein muss, zum Beispiel bei einer Datenpanne oder wenn ein System dich dazu verpflichtet, dein Passwort in regelmäßigen Abständen anzupassen. Am besten ist es, deine Passwörter alle 90 Tage zu ändern und überall ein anderes Passwort zu verwenden, insbesondere innerhalb deines Unternehmens. Für die beste Sicherheit im Jahr 2025 empfehlen wir, eine Zwei-Faktor-Authentifizierung einzurichten, zum Beispiel mittels einer SMS oder einer Authentifizierungs-App. Damit machen Sie es Hackern deutlich schwerer. Hören Sie Ihre Mitarbeiter manchmal über das Einloggen mit Zwei-Faktor-Authentifizierung klagen? Dann ist das gleich eine gute Gelegenheit, diese Tipps zur Cybersicherheitssensibilisierung einzusetzen.
3. Gehen Sie vorsichtig mit sensiblen Daten um
Seien Sie stets vorsichtig bei der Weitergabe sensibler oder persönlicher Daten. Unternehmen, Anbieter oder Banken fragen niemals einfach so danach. Denken Sie dabei an Informationen wie Ihre Anmeldedaten, E-Mail-Adressen oder Passwörter. Cyberkriminelle brauchen nur Zugriff auf ein einziges Konto eines Ihrer Mitarbeiter, um Schaden an Ihren Systemen und Prozessen anzurichten. Weisen Sie Ihre Mitarbeiter daher an, diese Daten niemals einfach so an Dritte weiterzugeben. Außerdem ist es wichtig, dass sie sich nicht über ungesicherte Verbindungen in ihre Arbeitskonten einloggen. Man weiß nie, wer mitliest!
4. Einer der oft vergessenen Tipps für Cybersicherheitsbewusstsein: Halten Sie alles auf dem neuesten Stand
So lästig Updates manchmal auch sein mögen, wir raten dir auf jeden Fall davon ab, sie zu ignorieren. Ganz gleich, um welche Software es sich handelt: Updates sind äußerst wichtig, um die Sicherheit aufrechtzuerhalten. Viele Software-Updates enthalten nämlich auch Sicherheitspatches. Die technologischen Entwicklungen schreiten derzeit so schnell voran, dass Cyberkriminelle ständig neue Wege finden, um Systeme oder Netzwerke zu hacken oder auf andere Weise Schaden anzurichten. Für Softwareentwickler ist es daher unerlässlich, ihre Software zu aktualisieren, um den Cyberkriminellen einen Schritt voraus zu sein. Überlege dir also das nächste Mal kurz, bevor du wieder auf „Aufschieben“ klickst, wenn ein Programm nach einem Update fragt 😉
5. Vorsicht bei der automatischen Anmeldung
Es ist natürlich sehr praktisch, Passwörter zu speichern und die automatische Anmeldung auf verschiedenen Websites und Systemen einzurichten. Aber sicher ist das meist nicht. Sollte dein Laptop gestohlen werden, willst du nicht, dass sich jemand in all deine Konten und Systeme einloggen kann. Dies ist einer der wichtigsten Tipps im Bereich Cybersicherheitsbewusstsein, da man oft eher auf Bequemlichkeit als auf Sicherheit setzt. Wenn du die automatische Anmeldung nicht eingerichtet hast, musst du dennoch darauf achten, dass du deine Online-Konten nicht schließt, ohne dich abzumelden. Bist du mit der Arbeit fertig? Dann melde dich immer überall ab!