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Disney und Universal reichen Klage gegen das KI-Tool Midjourney ein  

Die Filmstudios Disney und Universal haben kürzlich Klage gegen das generative KI-Tool Midjourney eingereicht. Den Grund hast du vielleicht schon erraten: Mit diesem Tool lassen sich neue Bilder mit bekannten Filmfiguren erstellen, die von den Filmstudios erfunden wurden. Denk zum Beispiel an Disney-Prinzessinnen oder die Minions aus „Despicable Me“. Dies ist eigentlich das erste Mal, dass große Namen aus Hollywood sich öffentlich gegen den Einsatz von KI-Tools im Zusammenhang mit kreativen Ausdrucksformen aussprechen! 

Was beinhaltet die Klage gegen Midjourney?  

Die Klage von Disney und Universal gegen Midjourney lautet, dass das Tool die Bilddatenbanken beider Filmstudios missbraucht habe, um nicht autorisierte Kopien zu erstellen. Das Tool ermöglicht es Nutzern nämlich, neue Bilder mit den bestehenden Filmfiguren zu erstellen, die natürlich urheberrechtlich geschützt sind. Disney und Universal behaupten daher, dass Midjourney ihr Urheberrecht verletzt habe. Die Klage lautet, dass Plagiate auch dann Plagiate bleiben, wenn sie durch KI generiert werden. Den Filmstudios zufolge hätten sie die Entwickler des KI-Tools mehrfach aufgefordert, dies zu unterlassen, jedoch nie eine Reaktion darauf erhalten.  

Viel Kritik an KI aus der Kreativbranche

Seit dem Aufkommen generativer KI gab es bereits viel Kritik aus der Kreativbranche. Diese Kritik wird nun natürlich immer lauter, da die Möglichkeiten von KI-Tools immer größer werden. Wir sehen bereits Musik, die vollständig von KI-Tools generiert wurde, inklusive Songtexten. Kürzlich wurde sogar bekannt, dass bestimmte Autoren ihr gesamtes Buch von einer KI schreiben ließen. Es ist also nicht verwunderlich, dass Menschen in kreativen Berufen angesichts dieses rasanten Fortschritts beunruhigt sind. Schließlich scheint es durchaus plausibel, dass künstliche Intelligenz in Zukunft ihre Arbeit übernehmen könnte! 

Wird KI wirklich dazu führen, dass Arbeitsplätze verloren gehen?  

Die Meinungen hierzu gehen natürlich auseinander, schließlich handelt es sich zum großen Teil noch um Spekulationen. Wir können nicht vorhersagen, wie schnell die Fortschritte im Bereich der KI voranschreiten werden und wie weit wir damit kommen können. Viele Experten sagen jedoch, es sei Schwarzmalerei zu behaupten, dass künstliche Intelligenz Arbeitsplätze wegnehmen werde. Allerdings werden viele Berufe anders aussehen, da wir KI zunehmend als Unterstützung einsetzen. Die Wahrscheinlichkeit ist also groß, dass Sie lernen müssen, mit künstlicher Intelligenz zu arbeiten, aber das bedeutet nicht automatisch, dass Ihr Job in ein paar Jahren nicht mehr existiert. Schließlich muss jemand die KI-Agenten steuern, damit sie die richtigen Ergebnisse liefern.  

Ab heute beginnt Meta mit dem Training seines KI-Modells. Dazu nutzt das Unternehmen öffentlich zugängliche Inhalte von erwachsenen Nutzern in Europa. Das ist natürlich etwas, worüber die meisten Menschen nicht besonders erfreut sind. Die niederländische Datenschutzbehörde hat Meta-Nutzer bereits zuvor aufgefordert, rechtzeitig zu erklären, dass sie mit der Datenerhebung nicht einverstanden sind. Hast du noch keinen Widerspruch eingelegt? Das ist nur noch heute möglich! 

Welche Daten wird Meta verwenden?  

Meta sammelt öffentliche Beiträge, Bilder und Kommentare von Facebook und Instagram, um seine KI-Modelle zu trainieren. Daten aus privaten Chats werden laut Meta selbstverständlich nicht verwendet. Auch WhatsApp-Nachrichten an den KI-Bot von Meta fließen nicht in den Trainingsprozess ein. Der Prozess der Datenerfassung für die KI-Modelle begann am Dienstag, dem 27. Mai 2025. Das Ziel von Meta ist es, mithilfe der Nutzerdaten eine leistungsfähige generative KI aufzubauen. Dafür benötigt das Modell zunächst eine große Menge an Daten.  

Verstößt dies gegen das Datenschutzgesetz oder nicht?  

Laut Meta selbst verstößt dies nicht gegen das Datenschutzgesetz. Als Begründung führt das Unternehmen an, dass es keine privaten Nachrichten in die Datenerhebung einbezieht und auch keine Inhalte von Jugendlichen unter 18 Jahren für das Training der generativen KI verwendet. Dennoch handelt es sich um persönliche Inhalte, die man nicht mit der Absicht online stellt, dass sie für etwas verwendet werden, dem man nicht ausdrücklich zugestimmt hat. Die niederländische Datenschutzbehörde sieht dies daher anders und warnt die Nutzer entsprechend davor.  

Was kann man dagegen tun? 

Bist du nicht damit einverstanden, dass Meta deine persönlichen Fotos und Texte zum Trainieren künstlicher Intelligenz verwendet? Nutzer, die dies nicht wünschen und keine Einwilligung erteilen möchten, mussten vor dem Starttermin der Datenerhebung über spezielle Webformulare sowohl auf Facebook als auch auf Instagram einen Opt-out-Antrag stellen. Der Starttermin ist heute, wenn du dies also noch nicht getan hast, kannst du es heute noch schnell nachholen. Auch nach Ablauf der Frist kannst du die Formulare noch ausfüllen. Laut AP gibt es jedoch keine Garantie, dass deine Daten nicht bereits verwendet wurden, wenn du nach Ablauf der Frist mitteilst, dass du keine Einwilligung erteilst.  

Nicht das erste Mal… 

Es ist nicht das erste Mal, dass Meta versucht, öffentliche Daten für seine KI-Modelle zu nutzen. Bereits im vergangenen Jahr gab es einen solchen Versuch, doch damals wurden sie von den europäischen Aufsichtsbehörden gerügt, woraufhin die Pläne verworfen wurden. Oder zumindest aufgeschoben, wie sich nun herausstellt. Der Grund, warum es diesmal erlaubt ist, liegt darin, dass Meta den Nutzern die Möglichkeit gibt, anzugeben, dass sie daran nicht teilnehmen möchten. Wenn du also nicht möchtest, dass Meta deine Daten für ihre künstliche Intelligenz verwendet, fülle dann schnell die Formulare aus, sowohl auf Facebook als auch auf Instagram! 

Wissenschaftlern ist es kürzlich gelungen, kohärente Quantenbotschaften über eine Strecke von 254 Kilometern über kommerzielle Glasfaserkabel zu übertragen. Das ist ein neuer Weltrekord in der Quantenkommunikation. Die Forscher verwendeten hierfür keine kryogenen Systeme, sondern eine bestehende Telekommunikationsinfrastruktur in Deutschland. Bist du neugierig, wie dieses Projekt aufgebaut ist? In diesem Artikel erzählen wir dir alles darüber! 

Ein neuer Geschwindigkeitsrekord für Glasfaserkabel  

Ein Team von Wissenschaftlern in Deutschland hat erfolgreich Quanten-Nachrichten über 254 Kilometer herkömmlicher Glasfaserkabel übertragen. Diese Kabel verbinden die deutschen Orte Frankfurt, Kehl und Kirchfeld miteinander. Dies ist das erste Mal, dass dies ohne den Einsatz kostspieliger kryogener Kühlsysteme gelang. Das System, das die Forscher hierfür nutzten, wurde von Toshiba Europe entwickelt. Dieses System übertrug während der Tests quantencodierte Nachrichten mit einer Geschwindigkeit von 110 Bit pro Sekunde. Ist das schnell? Ja, das ist sogar eine Rekordgeschwindigkeit für die Quantentechnologie.  

Wie funktioniert dieses revolutionäre System?  

Aber wie funktioniert dieses neu entwickelte System nun genau? Toshiba stützte sich dabei auf eine Technik, die wir als „Twin Field Quantum Key Distribution“ bezeichnen. Bei dieser Technik senden zwei Parteien Lichtimpulse an einen Zwischenpunkt, der die Interferenz zwischen den beiden Signalen misst. Diese Methode verdoppelt die sichere Übertragungsreichweite auf effektive Weise, ohne dass ein physischer Schutz des zentralen Knotenpunkts erforderlich ist. Dies erleichtert den Ausbau städtischer Quantennetzwerke erheblich! 

Große Entfernungen  

Das größte Hindernis für die Quantenkommunikation ist die Aufrechterhaltung der Kohärenz von Quantenzuständen über große Entfernungen. Das ist ziemlich schwierig, denn es ist vergleichbar damit, jemandem während eines heftigen Gewitters ein Geheimnis zuzuflüstern. Dennoch ist es diesen deutschen Wissenschaftlern gelungen. Dank innovativer Phasenstabilisierungstechniken gelang es ihnen, die Kohärenz über Hunderte von Kilometern Glasfaserkabel aufrechtzuerhalten. Ein erfolgreicher Beweis für das von den Wissenschaftlern entwickelte Konzept also. Damit ebnen sie den Weg für ein unzerbrechliches „Quanten-Internet“. Das bedeutet nämlich, dass Quantenkommunikation über die Glasfaserkabel integriert werden kann, die bereits in all unseren Städten verlegt sind. Es sind also keine völlig neuen Netzwerke erforderlich, man kann einfach die bestehende Infrastruktur nutzen. So könnte diese Technik weltweit viel schneller zum Einsatz kommen.  

Die USA sind derzeit damit beschäftigt, Einfuhrzölle einzuführen, insbesondere für europäische Länder. Auf europäische Produkte erheben die USA einen Einfuhrzoll von 20 %, was natürlich erhebliche Auswirkungen auf unseren Handel mit den Vereinigten Staaten hat. Dies ist in fast allen Branchen zu spüren, so auch im IT- und Telekommunikationssektor. Die EU erwägt derzeit mögliche Gegenmaßnahmen, insbesondere gegen amerikanische IT-Dienstleister und Technologieunternehmen. Doch welche Auswirkungen hat der Handelskrieg mit den USA eigentlich auf unseren IT- und Telekommunikationssektor? Das wollen wir in diesem Artikel untersuchen! 

Beginn des Handelskriegs mit den USA 

Am 2. April 2025 kündigte Präsident Donald Trump eine Reihe weltweiter Zölle an, darunter Einfuhrzölle in Höhe von 20 % auf europäische Produkte. Dieser Schritt könnte natürlich eine große Bedrohung für die Weltwirtschaft darstellen, weshalb die EU darüber nicht erfreut ist. Millionen von Menschen werden die Folgen zu spüren bekommen, zumal dies dazu führen wird, dass Produkte sowohl in Amerika selbst als auch im Rest der Welt teurer werden. Die EU erwägt Gegenmaßnahmen gegen diese Maßnahme, die sich insbesondere gegen amerikanische Technologieunternehmen und den IT-Sektor richten werden.

Meta und Apple wurden von der EU mit Geldstrafen belegt 

Ende April verhängte die EU gegen die US-Tech-Giganten Meta und Apple hohe Geldstrafen wegen Verstößen gegen europäisches Recht. Apple muss 500 Millionen Euro zahlen, weil das Unternehmen seinen eigenen App Store zu stark bevorzugt, wodurch Nutzer manchmal günstigere Abonnements verpassen. Meta muss 200 Millionen zahlen, weil das Unternehmen Nutzer vor die Wahl stellte, entweder eine kostenpflichtige Version seiner Apps oder eine kostenlose Version im Austausch für die Nutzung ihrer personenbezogenen Daten zu wählen. Trump war mit der Entscheidung der EU, die Strafen zu verhängen, nicht einverstanden, weshalb Experten befürchten, dass es noch eine Fortsetzung geben wird.  

Preiserhöhungen bei Cloud-Diensten und Software

Sollte Europa beschließen, ebenfalls eine Abgabe von 20 % auf amerikanische Produkte und Dienstleistungen zu erheben, wird es auch in den Niederlanden zu Preiserhöhungen kommen. Dies gilt insbesondere für Cloud-Plattformen wie AWS, Azure und Google Cloud, Lizenzen für beliebte Software wie Microsoft Office und Adobe sowie US-amerikanische SaaS-Dienste in den Bereichen CRM, ERP und Marketing. Das könnte zu einem großen Problem werden, da diese Dienste und Software für viele europäische Unternehmen ein wichtiger Bestandteil ihrer digitalen Infrastruktur sind. Die höheren Kosten, die den Unternehmen dadurch entstehen, werden höchstwahrscheinlich an die Endnutzer weitergegeben. Dadurch werden Produkte und Dienstleistungen auch für Verbraucher in Europa wieder deutlich teurer. Experten befürchten, dass dies auch den Übergang zu Cloud-Lösungen behindern wird.  

Hat der Handelskrieg auch Auswirkungen auf Telekommunikationsdienste?  

Es ist durchaus möglich, dass auch Telekommunikationsdienste die Folgen des Handelskriegs zwischen Europa und den USA zu spüren bekommen. Vor allem bei Auslandsgesprächen und Roaming könnte es zu höheren Kosten kommen. Die internationale Sprachterminierung könnte deutlich teurer werden, wenn US-amerikanische Netzbetreiber ihre gestiegenen Kosten weitergeben. Zudem würden Dienste wie Zoom, Teams und Google Meet preislich an Wettbewerbsfähigkeit verlieren, sollten darauf Abgaben erhoben werden.  

Was wird Europa tun? 

Europa steht vor einer wichtigen Entscheidung. Wie gehen wir mit den Einfuhrzöllen aus den USA um und welche Auswirkungen hat dies auf unsere Wirtschaft? Wenn wir die Sache umdrehen, können wir auch sagen, dass die Situation Chancen für europäische Anbieter von Telekommunikations- und Cloud-Diensten schafft. Sie können ihre Position auf dem europäischen Markt nun leicht stärken. Das Problem ist nur, dass ein Anbieterwechsel nicht in jedem Fall schnell möglich ist, sodass viele Unternehmen vorerst weiterhin von amerikanischen Tech-Unternehmen abhängig sein werden.  

Orange Belgium darf in den Niederlanden nicht mehr ohne Weiteres mit den Begriffen „Glasfaser“, „Fiber“ und „fibre“ werben. Warum? Das hat das Berufungsgericht in Antwerpen im Rahmen des Rechtsstreits entschieden, den das Unternehmen Proximus gegen Orange angestrengt hatte. Der Grund für die Klage von Proximus war, dass das Netz von Orange noch nicht vollständig aus schnellen Glasfaserkabeln besteht, sondern teilweise noch aus langsameren Koaxialkabeln. In diesem Artikel erzählen wir Ihnen mehr darüber! 

Irreführende Werbung  

Proximus hielt die Werbung von Orange in den Niederlanden für irreführend. Orange warb nämlich für ein Glasfasernetz, während es sich bei ihrem Netz tatsächlich um ein gemischtes Netz handelt. Proximus selbst verfügt hingegen über ein Netz, das vollständig aus Glasfaser besteht. Das Berufungsgericht gab Proximus in dieser Angelegenheit Recht, da die Begriffe „Glasfaser“ und „Fiber“ auf ein Netz hinweisen, das vollständig aus Glasfaserkabeln besteht, und die Werbung von Orange somit tatsächlich irreführend sein kann. Schließlich werden Verbraucher in ihrem Kaufprozess beeinflusst, da sie glauben, dass das Netz von Orange tatsächlich ein Glasfasernetz ist.  

Die Entscheidung des Berufungsgerichts 

Das Berufungsgericht entschied somit zugunsten von Proximus. Das bedeutet, dass Orange die Begriffe „Glasfaser“, „Fiber“ und „fibre“ nicht mehr ohne Weiteres in seinen Werbeanzeigen in den Niederlanden verwenden darf. Aus den Werbeanzeigen muss klar hervorgehen, dass es sich um ein gemischtes Netz und nicht um ein reines Glasfasernetz handelt. Hält sich Orange nicht an diese Vereinbarung, werden dem Telekommunikationsunternehmen Zwangsgelder auferlegt.  

Auch Ziggo hat sich dessen schuldig gemacht 

Orange ist nicht der einzige Anbieter, dem jemals irreführende Werbung in der Telekommunikationsbranche vorgeworfen wurde. Auch Ziggo durfte 2013 den Begriff „Glasfaserkabelnetz“ nicht mehr in seinen Anzeigen verwenden. Ein paar Jahre zuvor war der Anbieter bereits von der Werbekommission darauf hingewiesen worden, doch leider unternahm das Unternehmen nichts. Die Werbekommission ist kein Gericht, daher war Ziggo auch nicht verpflichtet, dieser Entscheidung Folge zu leisten. Der Verbraucherverband sah in der Werbung von Ziggo kein großes Problem, da die kleinen Ungenauigkeiten in den Werbeaussagen des Anbieters keine wesentlichen Folgen für die Verbraucher hatten. Für sie wäre es nur dann ein Problem gewesen, wenn das von Ziggo angebotene Internet nicht so schnell gewesen wäre, wie der Anbieter verspricht.  

Apple und Meta, das Unternehmen hinter Instagram und Facebook, müssen von der Europäischen Union Strafen in Höhe von insgesamt 700 Millionen Euro zahlen. Aber warum eigentlich? Sie haben gegen ein neues europäisches Gesetz für große Tech-Unternehmen verstoßen. Dafür muss Apple 500 Millionen und Meta 200 Millionen zahlen. Was die Unternehmen genau getan haben, um gegen dieses Gesetz zu verstoßen, erklären wir weiter unten in diesem Artikel! 

Warum wurden Meta und Apple von der EU mit Geldstrafen belegt?  

Apple erhält die Geldstrafe, weil das Unternehmen stark darauf drängt, dass Abonnements über den eigenen App Store abgeschlossen werden, obwohl diese außerhalb des App Stores möglicherweise günstiger zu haben sind. Die von Apple bewusst auferlegten Beschränkungen behindern die Entwickler. Meta erhält eine Geldstrafe, weil das Unternehmen den Nutzern von Instagram und Facebook zwei Monate lang zwei Optionen angeboten hat: ein kostenpflichtiges Abonnement für die Apps ohne Werbung oder die kostenlose Nutzung von Facebook und Instagram im Austausch gegen die Weitergabe persönlicher Daten für Werbezwecke. Nach Ansicht der EU stellten diese Maßnahmen einen Verstoß gegen das neue Gesetz dar, das den Machtmissbrauch großer Unternehmen verhindern soll.  

Wie reagieren Meta und Apple auf die Geldstrafen?  

Apple hat bereits angekündigt, dass es gegen die Entscheidung der EU vorgehen wird. Meta kritisiert die Entscheidung. Die neue EU-Gesetzgebung trat im März 2024 in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt leitete die Union sofort eine Untersuchung gegen Meta und Apple ein und stellte den „Machtmissbrauch“ der Giganten faktisch bereits fest. Die Strafen hätten also eigentlich schon im vergangenen Jahr verhängt werden sollen, doch Berichten zufolge wurde dies aufgrund des Handelskriegs mit den USA verschoben. Auch jetzt noch gibt es Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen, die diese Strafen auf die Zollverhandlungen mit Präsident Trump haben werden.  

Wie reagiert Amerika auf die Entscheidung der EU? 

Das Weiße Haus ist mit den gegen Apple und Meta verhängten Geldstrafen nicht einverstanden und bezeichnet dies sogar als „eine neue Form der wirtschaftlichen Erpressung“. Ein Sprecher des Weißen Hauses erklärt, dass die USA dies nicht tolerieren können, und deutet damit eine Gegenmaßnahme an. „Vorschriften, die auf amerikanische Unternehmen abzielen und diese untergraben, Innovationen behindern und Zensur ermöglichen, werden als Handelshemmnisse und als direkte Bedrohung für die freie Zivilgesellschaft angesehen“, so der Sprecher gegenüber den Medien.  

Einfuhrzölle für die EU 

Präsident Trump hatte bereits zuvor mit höheren Einfuhrzöllen für Länder gedroht, die US-Unternehmen sanktionieren. Nun wird befürchtet, dass die Geldstrafen gegen Meta und Apple die Spannungen zwischen der EU und den USA verschärfen könnten. Trump soll bereits ein Telefongespräch mit dem CEO von Apple über Strafen geführt haben, vor denen Apple damals schon Angst hatte. Der demokratische Senator der EU hat am vergangenen Mittwoch einen Brief an den Apple-CEO geschrieben, um Klarheit über die Unterstützung zu erlangen, die das Unternehmen von Präsident Trump erhält. In der EU wächst die Sorge über die Bevorzugung amerikanischer Unternehmen durch Trump und die Folgen, die dies für den weltweiten Handel haben könnte.  

Es scheint, als sei die niederländische Regierung dabei, eine eigene Cloud für sensible Daten einzurichten. Diese Cloud soll die derzeitigen öffentlichen Cloud-Dienste ersetzen, die die Regierung nutzt. Der Staatssekretär für Digitalisierung, Szabó, arbeitet derzeit aktiv daran. Dies ist eine Reaktion auf den Wunsch der Zweiten Kammer, die digitale Autonomie der niederländischen Regierung zu stärken und die Abhängigkeit von Dritten zu verringern. Aber wie wird diese eigene Cloud aussehen?  

Antrag der Zweiten Kammer zur eigenen Cloud der Regierung

Das plötzliche Interesse der Regierung an einer eigenen Cloud ist zum Teil auf drei Anträge aus der Zweiten Kammer zurückzuführen. In diesen Anträgen macht die Zweite Kammer deutlich, dass sie sich mehr Unabhängigkeit und Autonomie für die niederländische Regierung im Bereich der Digitalisierung wünscht. Derzeit nutzt die Regierung unseres Landes Cloud-Dienste amerikanischer Tech-Giganten. Dadurch entsteht natürlich eine starke Abhängigkeit von den USA im Bereich der Datensicherheit und -speicherung. Dies möchte die Zweite Kammer so schnell wie möglich ändern.  

Ein kompletter Kurswechsel ist nicht möglich 

Szabó stimmt der Auffassung der Zweiten Kammer zu, dass es nicht gut ist, vollständig von den Vereinigten Staaten und großen Technologieunternehmen wie Microsoft abhängig zu sein. Er weist jedoch darauf hin, dass es nicht möglich ist, die Migration der staatlichen IT auf amerikanische Cloud-Dienste sofort vollständig zu stoppen. Dies könnte nämlich die Kontinuität der Dienstleistungen für die niederländische Bevölkerung gefährden. Darüber hinaus weist Szabó darauf hin, dass es nicht in seinen Aufgabenbereich als Staatssekretär fällt, einzelne Migrationen zu genehmigen oder abzulehnen.  

Handelsabkommen berücksichtigen 

Obwohl Szabó mit dem Unterhaus darin übereinstimmt, dass die Niederlande nicht zu abhängig von bestimmten Parteien werden dürfen, rät er davon ab, europäischen Unternehmen zwingend Vorrang einzuräumen. Dies würde nämlich gegen das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen und die globalen Handelsabkommen verstoßen. Er ist jedoch bereit, Open Source zu fördern, wo dies möglich ist. Die Niederlande arbeiten derzeit gemeinsam mit Behörden anderer Länder, darunter Frankreich und Deutschland, an einer Lösung für einen Open-Source-Arbeitsplatz. Dieses Projekt startet in diesem Quartal! 

Mittlerweile ist allgemein bekannt, dass der Einsatz von KI viel Energie verbraucht und sich daher nicht unbedingt positiv auf die Umwelt auswirkt. Diesem Thema wird zwar bereits etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt, doch 55 % der Niederländer sind der Meinung, dass hier noch mehr getan werden könnte. Dies gilt vor allem für Unternehmen, die künstliche Intelligenz in großem Umfang einsetzen, sich aber gleichzeitig zur Nachhaltigkeit bekennen. Können Unternehmen KI nutzen, um ihr eigenes Nachhaltigkeitsproblem zu lösen? Darauf gehen wir in diesem Artikel näher ein! 

Welche Auswirkungen hat KI auf das Klima? 

Die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf das Klima sind weitaus größer, als die meisten Menschen glauben. Bereits heute verursacht unser digitales Leben 4 % aller weltweiten Emissionen. Damit ist es umweltschädlicher als der Luftverkehr. Untersuchungen zeigen, dass dieser Anteil mit der neuen KI-Technologie auf 14 % steigen könnte. Der Einsatz von KI hat also zweifellos erhebliche Auswirkungen auf das Klima. So verursachte das Trainieren von ChatGPT im Jahr 2024 500 Tonnen Treibhausgase. Das entspricht der Menge, die tausend Autos bei einer Fahrt von tausend Kilometern ausstoßen. Jede Frage, die man ChatGPT stellt, verursacht 4 Gramm CO2-Emissionen. Das entspricht der Produktion einer Plastiktüte und ist zehnmal so viel wie eine normale Google-Suche. Wenn dies im gleichen Tempo weitergeht, verbraucht ChatGPT bis 2027 so viel Strom wie die gesamten Niederlande zusammen.  

Unternehmen, die KI einsetzen 

Die meisten Emissionen stammen natürlich von Unternehmen, die künstliche Intelligenz in großem Umfang einsetzen. Untersuchungen zeigen, dass ein Großteil der Niederländer der Meinung ist, dass Unternehmen, die behaupten, nachhaltig zu sein, aber gleichzeitig viel KI einsetzen, unglaubwürdig sind. Das ist auch nicht verwunderlich, denn der großflächige Einsatz künstlicher Intelligenz ist derzeit nicht besonders nachhaltig. Experten plädieren in einigen Fällen bereits für eine KI-Steuer, vergleichbar mit der derzeitigen Regelung in der Luftfahrt. Schließlich ist es schwierig, die Verantwortung allein bei Unternehmen oder allein bei Verbrauchern zu verlagern. Daher ist es wichtig, dass die Regierung den Einsatz von KI und die Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit mit entsprechenden Maßnahmen kontrolliert und reguliert.  

Können wir KI ihr eigenes Nachhaltigkeitsproblem lösen lassen?  

Könnten wir das durch KI verursachte Nachhaltigkeitsproblem auch mit KI lösen? Das ist die Frage, mit der sich Forscher derzeit intensiv beschäftigen. Obwohl künstliche Intelligenz viel Energie verbraucht, hat sie bereits viele Nachhaltigkeitsprobleme in verschiedenen Branchen gelöst oder gemildert. So kann KI in Gebäuden den Energieverbrauch durch den Echtzeit-Einsatz von Heizung und Kühlung erheblich senken. Dies kann bereits zu Einsparungen von bis zu 40 % pro Gebäude führen. Ideal für große Bürogebäude oder Fabriken. Auch in Rechenzentren beginnt der Energieverbrauch nun dank KI zu sinken, da diese die Prozessoren effizienter macht. Neue Prozessoren von NVIDIA verbrauchen beispielsweise bereits 20-mal weniger Energie als herkömmliche Prozessoren! 

Künstliche Intelligenz ist auch für den Einsatz intelligenter Energienetze von Bedeutung. Dies geschieht durch den Ausgleich von Angebot und Nachfrage in Echtzeit und die bessere Integration erneuerbarer Energiequellen in die Netze. Dadurch wird auch einer Überlastung der Energienetze, beispielsweise durch Solaranlagen, entgegengewirkt. Schließlich beschleunigt KI die Entwicklung sauberer Technologien. Denken Sie beispielsweise an verbesserte Solarzellen und alternative Proteine. Diese Art von Innovationen sorgt langfristig für deutlich weniger Emissionen und Umweltverschmutzung! 

Wie sieht es denn mit generativer KI aus? 

Die Art von künstlicher Intelligenz, die den größten Energieverbrauch verursacht, ist die generative KI. Man denke beispielsweise an die Erzeugung von Bildern. Solche Aufgaben verbrauchen manchmal genauso viel Energie wie das vollständige Aufladen eines Smartphones. Die Erzeugung von Bildern mittels KI steht also nicht unbedingt ganz oben auf der Nachhaltigkeitsskala. Die Textgenerierung ist dagegen 160-mal energieeffizienter, sodass diese Aufgabe wieder nicht so schlimm ist. Dennoch könnten die KI-Modelle selbst auch deutlich energieeffizienter sein, wie Untersuchungen von DeepSeek zeigen. Rechenzentren, die für die KI-Verarbeitung genutzt werden, sind für 2,5 % bis 3,7 % der weltweiten Emissionen verantwortlich. Derzeit ist der KI-Anteil an den globalen Emissionen des Datentechnologiesektors mit 0,1 % noch relativ gering. Das entspricht in etwa den jährlichen Emissionen Schwedens.  

Ist eine KI-Steuer eine gute Idee?  

Viele Menschen sprechen sich für eine KI-Steuer aus, aber ist das eigentlich eine gute Idee? Wir wissen inzwischen, dass künstliche Intelligenz gerade auch dazu beitragen kann, Energie zu sparen und Emissionen zu reduzieren, insbesondere bei großen Unternehmen. Aber werden große Unternehmen diese Anwendungen noch genauso nutzen, wenn eine KI-Steuer eingeführt wird? Das würde sie schließlich eine Menge zusätzliches Geld kosten. Dies könnte also auch der Innovation im Bereich nachhaltiger Technologien im Wege stehen. Ein guter Mittelweg ist hier wichtig, statt einer generellen KI-Steuer. Regierungen sollten hierfür speziell den KI-bezogenen Energieverbrauch pro Unternehmen betrachten und prüfen, welche Einsparungen durch Innovationen zusätzlich erzielt werden. So können wir gemeinsam dafür sorgen, dass KI einen Beitrag zur Nachhaltigkeit in Unternehmen leistet! 

Experten arbeiten ständig daran, die Glasfasertechnik zu verbessern und Wege zu finden, um Glasfasernetzwerke noch schneller zu machen. Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, von denen die Geschwindigkeit der Datenübertragung in einem Glasfasernetz abhängt. Experten haben nun herausgefunden, dass möglicherweise auch die Form der Glasfaserkabel Einfluss auf die Übertragungsgeschwindigkeit hat. In diesem Artikel erzählen wir dir alles darüber! 

Quadratische Glasfaserkabel statt runder?  

Optische Fasern, auch Glasfasern genannt, ermöglichen das schnelle Internet, an das wir uns heute weltweit gewöhnt haben. Die Nachfrage nach schnellerer und effizienterer Datenübertragung steigt stetig, insbesondere mit dem Aufkommen der künstlichen Intelligenz. Deshalb suchen Wissenschaftler und Forscher weiterhin nach Innovationen und Möglichkeiten, die Glasfasertechnologie zu optimieren und noch schneller zu machen. In einer aktuellen Studie haben Experten der Universität von Iowa herausgefunden, dass eine alternative Fasergeometrie die Übertragungsgeschwindigkeit von Informationen verbessern kann. In dieser Studie ging es um rechteckige Fasern anstelle des traditionellen kreisförmigen Querschnitts. Diese Erkenntnisse können nicht nur die Telekommunikation verbessern, sondern auch den aufstrebenden Bereich des photonischen Quantencomputings. 

Der Unterschied zwischen optischer Kommunikation und anderen Methoden  

Bei der optischen Kommunikation wird Licht genutzt, das durch transparente Fasern wandert, um Informationen zu übertragen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kommunikationsmethoden, die auf elektrische Signale oder Funkwellen setzen. Die Glasfasertechnik bietet gegenüber herkömmlichen Kommunikationsmethoden eine Reihe großer Vorteile: 

  • Optische Signale verlieren bei der Weiterleitung kaum an Geschwindigkeit; 
  • Die Datenübertragungsraten erreichen manchmal mehrere hundert Gigabyte pro Sekunde;  
  • Ein Glasfasernetz kann so gut wie nicht gehackt werden.  

Vor allem bei Multimode-Fasern zeigen sich diese Vorteile deutlich. Bei Multimode-Fasern sorgen mehrere Lichtwege, sogenannte Moden, dafür, dass mehrere Signale gleichzeitig übertragen werden können. Allerdings bringen auch Multimode-Fasern eine Reihe von Herausforderungen mit sich.  

Die Herausforderungen von Multimode-Glasfasern  

Welche Herausforderungen bringen Multimode-Fasern mit sich? Eine dieser Herausforderungen ist die Signalverzerrung. Licht, das verschiedene Wege zurücklegt, trifft nicht immer gleichzeitig oder an derselben Position am Kabelausgang an. Dieses Problem wird manchmal noch etwas komplexer, da optische Signale aus mehreren Wellenlängen bestehen, die sich jeweils mit einer etwas anderen Geschwindigkeit bewegen und einzigartige Pfade verfolgen. Dadurch kann die Ausgabe verzerrt erscheinen und in manchen Fällen auch tatsächlich verzerrt sein. Dies ist eine Herausforderung, an der Experten derzeit intensiv forschen. Es sind Strategien erforderlich, um die Korrelationen zwischen den Wellen unterschiedlicher Frequenzen, aus denen das Signal besteht, zu verbessern.  

Kann eine Anpassung der Form von Glasfaserkabeln Abhilfe schaffen?  

Derzeit verwenden wir für die meisten optischen Fasern einen kreisförmigen Kern. Der Grund dafür ist, dass diese Form die Herstellung der Fasern vereinfacht. Außerdem erleichtert diese Form die Ausrichtung der Fasern mit Steckverbindern und anderen optischen Komponenten. Nun zeigen Untersuchungen jedoch, dass andere Formen zahlreiche Vorteile mit sich bringen. In einer Studie, die in „Advanced Photonics Research“ veröffentlicht wurde, untersuchten Experten, wie sich Licht durch submillimetergroße Fasern mit rundem und rechteckigem Querschnitt ausbreitet. Auf diese Weise wollten die Forscher prüfen, ob eine andere Form die Frequenzkorrelationen verbessern kann.  

Wie lautet das Fazit?  

Sie untersuchten, wie sich Laserimpulse, die aus mehreren Wellenlängen bestehen, durch verschiedene Faserformen ausbreiten. Die Ergebnisse zeigten, dass rechteckige Fasern verschiedene Vorteile mit sich brachten, obwohl ihre Herstellung aufwendiger ist. Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass optische Fasern mit rechteckigem Querschnitt die Kapazität optischer Kommunikationskanäle im Vergleich zu optischen Fasern mit kreisförmigem Querschnitt um etwa 20 % verbessern könnten. Das ist eine beachtliche Steigerung! 

Unterwasser-Glasfaserkabel müssen viel aushalten, daher müssen sie besonders widerstandsfähig sein. Doch welche Faktoren im Meer müssen bei der Konzeption von Unterwasserkabeln eigentlich berücksichtigt werden? Ein Aspekt, der oft vergessen wird, ist der Einfluss von Trübungsströmungen auf Unterwasser-Glasfaserkabel. In diesem Artikel erzählen wir dir alles darüber! 

Was sind Trübungsströme?  

Wenn Sedimente in einem Gewässer in Suspension geraten und diese erhöhte Dichte dazu führt, dass sich das Wasser unter dem Einfluss der Schwerkraft bergab zu bewegen beginnt, spricht man von einem Trübungsstrom. Es gibt verschiedene Prozesse, die diese hochenergetischen Strömungen auslösen können, doch drei davon treten am häufigsten auf: 

  • Außerhalb der Flussufer bei Hochwasser: Dabei werden große Mengen an Sediment ins Meer gespült, die sich anschließend entlang des Kontinentalhangs nach unten bewegen.  
  • Nach Vulkanausbrüchen: Wenn die Eruptionssäule zusammenbricht, wie in Tonga.  
  • Bei Erdbeben: Erdbeben lösen manchmal Erdrutsche aus, bei denen das feinere Sediment, das durch den Hauptschub aufgewirbelt wird, im Wasser schwebt.  

Wie wirken sich Trübungsströme auf Unterwasser-Glasfaserkabel aus?  

Trübungsströme stellen eine Gefahr für Kabel dar, die durch Unterwasser-Schluchten verlaufen. Dies gilt insbesondere vor den Küsten großer Flüsse, wie beispielsweise der Kongo-Schlucht in Westafrika. Der Grund dafür, dass solche Trübungsströme ein Risiko für die Unterwasser-Glasfaserkabel darstellen, liegt in drei wesentlichen Mechanismen:  

  • Trübungsströmungen sind in der Nähe ihrer Quelle erosiv: Sie bewegen sich über den Meeresboden, während sie sich gleichzeitig in ihn eingraben und so mehr Sediment mit sich führen. Dies kann dazu führen, dass ein im Meeresboden verlegtes Glasfaserkabel beschädigt wird.  
  • Die Bewegung eines aufgehängten Kabels in der Wassersäule: Dies führt zu Verschleiß an den Kontaktstellen an beiden Enden der Aufhängung. Sollte eine Kabelarmierung vorhanden sein, kann diese durch Reibung abgenutzt werden. Auch der Isolator kann dadurch durchscheuern, wodurch der Leiter freigelegt wird und optische Fasern beschädigt werden können. Dies führt natürlich zu Störungen! 
  • Treibgut: Treibgut , das von der Strömung mitgerissen wird, kann das freiliegende Kabel berühren und es dadurch beschädigen oder sogar durchtrennen.  

Ist das ein großes Problem für Unterseekabelnetze?  

Weltweit wurden innerhalb der Grenzen der kartierten Unterwasser-Schluchten etwa 200 Brüche festgestellt. Lässt man die durch menschliches Versagen verursachten Defekte außer Acht, bleiben seit dem Jahr 1965 etwa 118 Vorfälle übrig. Das bedeutet, dass es durchschnittlich zwei Störungen pro Jahr gäbe, auch wenn Störungen in den letzten Jahren häufiger auftreten als zuvor. Der Grund dafür, dass sie häufiger auftreten, liegt darin, dass immer mehr Kabelsysteme unter dem Meer verlegt werden und Störungen heutzutage besser erfasst werden. Zwei Störungen pro Jahr klingen auf den ersten Blick vielleicht vernachlässigbar, doch wir müssen dabei bedenken, dass die unterseeischen Glasfasernetze enorm wichtige Aufgaben erfüllen. Jede Störung ist also eine zu viel!