Spezialist für digitale Netzwerkverbindungen
Maßanfertigung & Montage auf Anfrage
Artikel ab Lager und auf Nachbestellung lieferbar
Heute bestellt, morgen geliefert

Neue russische Drohne nutzt Glasfaserkabel 


Die Erfolge der Ukraine als Anlass für die Entwicklung von Drohnen  

Die ukrainische Armee hat in letzter Zeit einige große Siege über die russische Armee errungen. Vor kurzem drang die Ukraine sogar in die russische Region Kursk ein. Dies gelang ihnen unter anderem durch die Störung russischer Kommunikations- und Steuerungssysteme. Man versteht also, dass Russland dies nicht noch einmal zulassen wollte. Deshalb entwickelten die Russen neue Drohnen, die über Glasfaserkabel funktionieren. Diese lassen sich nämlich nicht stören, sodass die ukrainische Armee diese Taktik nicht mehr effektiv einsetzen kann.  

Dank Glasfaserkabeln ist der Drohnenbetrieb störungsfrei  

Die neue Drohne wurde in der russischen Stadt Nowgorod im Produktionszentrum Uschkujnik entwickelt. Das Design der Drohne ermöglicht den Einsatz in Gebieten, in denen die Funkkommunikation gestört ist, ohne dass die Funktionalität der Drohne darunter leidet. Dies ist den Glasfaserkabeln zu verdanken, die dafür sorgen, dass die Drohne dennoch präzise gesteuert werden kann. Diese Technik findet sich auch bei drahtgelenkten Raketen wieder. Die ersten Berichte über diese neue Drohne wurden über den militärischen Telegram-Kanal „Siberian Army“ veröffentlicht.

Glasfaserdrohnen sind auch auf dem kommerziellen Markt erhältlich

Laut Forbes arbeitet die Ukraine derzeit an ähnlichen Technologien. Und sie ist nicht die einzige Partei, die diese Idee von Russland übernehmen möchte. Das deutsche Unternehmen HIGHCAT soll noch in diesem Monat eine Glasfaserdrohne in der Ukraine vorführen, und auch ein Unternehmen aus Singapur bietet ein ähnliches Glasfasersystem für Drohnen auf dem kommerziellen Markt an. Das Unternehmen heißt Skywalker Technology und bietet nicht nur diese Technologie an, sondern auch verschiedene Arten von Drohnen für militärische Anwendungen. Es handelt sich also um eine beliebte neue Technik, aber natürlich gibt es auch Nachteile. Schließlich kann die Drohne nicht weiter fliegen, als das Glasfaserkabel lang ist. Außerdem besteht immer die Gefahr, dass das Kabel beschädigt wird oder sich verheddert. Schließlich muss der Pilot näher an seinem Ziel stehen als normalerweise, was das Risiko natürlich etwas erhöht.


So wendest du die erste Phase des AI Act an 

Um dir bei den Vorbereitungen auf die erste Phase des AI Act zu helfen, haben wir nachfolgend einen kurzen Leitfaden für dich zusammengestellt: 

  • Schritt 1: Erstelle eine Bestandsaufnahme aller KI-Anwendungen, die du in deinem Unternehmen nutzt. In manchen Fällen ist dir vielleicht gar nicht bewusst, dass du ein Programm verwendest, das künstliche Intelligenz beinhaltet. Kläre dies also gründlich. KI kann beispielsweise Teil einer von dir genutzten Software sein, wie zum Beispiel eines CMS-Systems.  
  • Schritt 2: In welche Risikokategorie fällt die künstliche Intelligenz, die du in deinem Unternehmen einsetzt? Um dies festzustellen, kannst du die europäische Datenbank nutzen. Dort findest du nämlich alle KI-Systeme, die unter die Kategorie „hohes Risiko“ fallen. Bei Unsicherheiten kannst du dich auch an den Anbieter der von dir verwendeten Software wenden! 
  • Schritt 3: Du weißt nun, in welche Risikokategorie jede von dir genutzte Form der KI fällt, sodass du sofort festlegen kannst, wie du die künstliche Intelligenz nutzen darfst und wie nicht. Betrachte nicht nur die erste Phase, sondern auch bereits die folgenden Phasen. So bist du gut vorbereitet, falls du einem Audit unterzogen wirst. Die erste Phase des KI-Gesetzes bezieht sich nur auf die höchste Risikokategorie.  
  • Schritt 4: Stelle sicher , dass du KI nur noch in einer Weise nutzt, die gemäß dem neuen KI-Gesetz zulässig ist, um Geldstrafen und andere Konsequenzen zu vermeiden! 

Welche Arten von KI fallen unter die Kategorie „inakzeptables Risiko“?  

Um die erste Phase des AI-Gesetzes ordnungsgemäß umzusetzen, ist es natürlich wichtig zu wissen, welche Arten von KI unter die Kategorie „inakzeptables Risiko“ fallen. Künstliche Intelligenz fällt in die höchste Risikogruppe, wenn sie eine direkte Bedrohung für Bürger darstellt. Denken Sie beispielsweise an Dinge wie Social Scoring, die Manipulation oder Täuschung von Menschen, etwa durch die Verwendung der Stimme einer Person, die biometrische Kategorisierung und die Vorhersage kriminellen Verhaltens. Wenn Ihr Unternehmen in irgendeiner Weise eine KI-Anwendung nutzt, die eine dieser Funktionen erfüllt, stellen Sie den Einsatz dieser Anwendung ein. Oder prüfen Sie, ob Sie die Anwendung auf eine Weise einsetzen können, die zulässig ist.  

Wie lässt sich verbotene KI am besten ausschalten?  

Wenn du feststellst, dass du bestimmte Formen von KI nutzt, die ab dem 1. Februar 2025 gemäß dem KI-Gesetz verboten sind, musst du diese natürlich auslaufen lassen. Das geht oft nicht von heute auf morgen. Hierfür gibt es eine Reihe von Strategien, die du anwenden kannst: 

  • Beenden Sie die Nutzung: Beenden Sie die Nutzung der KI-Anwendung.  
  • Finde eine gute Alternative: Vielleicht gibt es eine Alternative zu der KI-Anwendung, die im Grunde dasselbe leistet, ohne eine verbotene Form der KI zu nutzen. Wenn du beispielsweise ein Newsletter-Programm hast, das Social Scoring nutzt, ersetze dies durch A/B-Tests! 
  • Verbotene KI durch zulässige KI ersetzen: Wenn Ihre derzeitige KI eine Form des Social Scoring nutzt , können Sie dieses Programm durch eine Software ersetzen, die beispielsweise nur bestimmte Merkmale anonymer Gruppen berücksichtigt. Dazu gehören beispielsweise Altersgruppen und die Region, in der die Personen leben.  
  • Ersetze die KI durch menschliche Mitarbeiter: Schließlich kannst du dich dafür entscheiden, die KI-Anwendung abzuschaffen und die Arbeit von menschlichen Mitarbeitern übernehmen zu lassen. Vielleicht kannst du innerhalb derselben Software auch ohne KI arbeiten und die Aufgaben der KI von einer Person übernehmen lassen? Das kostet zwar vielleicht etwas mehr Zeit, aber du gehst kein Risiko ein, hohe Bußgelder zu riskieren! 

Fazit  

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie du dein Unternehmen gut auf die erste Phase des AI-Gesetzes vorbereiten kannst, das am 1. Februar 2025 in Kraft tritt. Ganz gleich, ob du dich dafür entscheidest, die KI-Anwendungen einzustellen oder nach Alternativen zu suchen – wir empfehlen dir, rechtzeitig damit zu beginnen. Es mag noch weit weg erscheinen, aber die Auslaufphase bestimmter Anwendungen und Arbeitsweisen kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Bevor man sich versieht, ist es Februar 2025 😉  


3500 Kilometer Glasfasernetz für das Verteidigungsministerium  

Nicht weniger als sieben Teams arbeiten an der Konnektivität und den Verbindungen des Verteidigungsministeriums, die über ein Glasfasernetz mit einer Länge von mindestens 3500 Kilometern realisiert werden. Insgesamt bestehen diese Teams aus 140 festangestellten Mitarbeitern sowie einem Pool von 20 bis 60 Aushilfskräften. Für den Aufbau der physischen Infrastruktur, also der Glasfaserkabel, ist das Team „Cable Management“ zuständig. Für die endgültige Verbindung zwischen allen Standorten des Verteidigungsministeriums ist das Team „Wide Area Network“ verantwortlich. Sind Austausch oder Reparaturen an den Kabeln oder Geräten erforderlich, steht das Ingenieurteam von „Field Services“ bereit. Das private Netzwerk des Verteidigungsministeriums ist als „Netherlands Armed Forces Integrated Network“ bekannt.  

Nicht nur für das Verteidigungsministerium  

Das Verteidigungsministerium ist nicht die einzige Organisation, die das Glasfasernetz nutzt. Es gibt verschiedene staatliche Einrichtungen, die ebenfalls Zugang zum Netherlands Armed Forces Integrated Network haben. Für Verbindungen ins Ausland, beispielsweise zu Einsatzgebieten, verfügt das Verteidigungsministerium über das Team Satellitenkommunikation. Die verschiedenen HF-, VHF- und UHF-Verbindungen für die Luftwaffe, die Marine und die Küstenwache werden vom Team „Radiosysteme“ von verschiedenen Sende- und Empfangsstandorten aus gewartet. Und schließlich gibt es noch das Team NARFA NL, das die gesamte Frequenznutzung im Militärband koordiniert.  

NAFIN gibt es schon seit fast 30 Jahren 

Das Netherlands Armed Forces Integrated Network besteht mittlerweile seit fast 30 Jahren. Das Netzwerk verbindet 180 Standorte des Verteidigungsministeriums miteinander und tritt an 250 Stellen an die Oberfläche. Die Standorte, die nicht vom Verteidigungsministerium genutzt werden, stehen Partnern wie der Polizei, der NATO in Belgien und Deutschland sowie den Ministerien in Den Haag zur Verfügung. Für diese ist dieses Netzwerk natürlich ideal, da es äußerst stabil und sicher ist. Alles ist doppelt ausgeführt, sodass bei einer Störung immer noch ein Backup-Kabel zur Verfügung steht. Dadurch kann der Betrieb ganz normal weiterlaufen. Darüber hinaus arbeitet ein Team rund um die Uhr daran, Störungen und Defekte zu verhindern. So wird das Risiko so gering wie möglich gehalten!


Welche Auswirkungen hat dieses Urteil im Rechtsstreit gegen Google?  

Dass das Urteil des US-Richters weitreichende Folgen haben wird, steht fest. Dies wird jedoch noch eine Weile dauern, da Google nach dem Prozess angekündigt hat, gegen das Urteil des Richters in Washington Berufung einzulegen. In diesem Urteil hieß es, dass „Google ein Monopolist ist und so gehandelt hat, um diese Position sicher zu behalten“. Im schlimmsten Fall (für Google) müsste das Unternehmen von Alphabet seine lukrativen Suchmaschinengeschäfte einstellen. Das bedeutet, dass Google seine immens hohen Werbeeinnahmen verlieren würde. Dies wäre nicht gut für das Unternehmen, da der Werbemarkt mehr als drei Viertel des Umsatzes von Alphabet ausmacht. Bislang hat das Gericht jedoch lediglich festgestellt, dass Google gegen das US-Wettbewerbsrecht verstößt. Welche Sanktionen das Gericht gegen das Unternehmen verhängen wird, ist noch nicht bekannt.  

Was war der Anlass für die Klage gegen Google? 

Google hat sich ein Monopol auf dem Werbemarkt aufgebaut, doch das ist nicht das einzige Problem. Das Unternehmen missbraucht nämlich auch diese Monopolstellung. So zahlte Google allein im Jahr 2021 26,3 Milliarden Dollar, um sicherzustellen, dass seine Suchmaschine auf Smartphones und in Browsern als Standard voreingestellt ist. Dies natürlich mit dem Ziel, seinen dominanten Marktanteil zu behalten. Apple erhält jährlich den höchsten Betrag dafür, Google als Suchmaschine zu integrieren. Dies geht natürlich zu Lasten anderer Suchmaschinen und Werbetreibender, die nicht über die Mittel verfügen, so viel Geld für solche Vereinbarungen auszugeben. Das Geld, das Google ausgibt, verdient es schließlich durch die hohen Kosten, die es für die Werbung in der Suchmaschine verlangt, schnell wieder zurück. Newcomer, die vielleicht sogar bessere Suchmaschinen haben, haben so keinerlei Chance.  

Google mag keine Konkurrenz

Dass Google einen hohen Marktanteil hat, ist also nicht das Problem. Das ist schließlich nicht verboten. Das Problem ist, dass das Unternehmen alles daran setzt, seine Konkurrenz einzuschränken, und das darf nicht sein. Selbst mit ihrem hohen Budget und ihrer großzügigen Rechtsberatung gelang es Google nicht, diese Missstände vor Gericht zu rechtfertigen. So versuchten die Anwälte des Unternehmens, die Jury davon zu überzeugen, dass sie keine Suchmaschine seien, sondern lediglich Fragen von Menschen beantworteten. Der Richter sah das jedoch ganz anders. Das Urteil des Richters in diesem Rechtsstreit wird die Position von Google auf dem Werbemarkt grundlegend verändern, aber hoffentlich wird es auch die Behörden stärker ermutigen, gegen Big-Tech-Unternehmen wegen rechtswidrigen Verhaltens vorzugehen.

Was denkst du, ist das ein guter Schritt nach vorne?


NWO Impact Explorer-Fördermittel

Insgesamt beläuft sich der NWO Impact Explorer-Zuschuss auf 1.000.000 Euro und besteht aus Einzelzuschüssen in Höhe von 20.000 bis 30.000 Euro. Diese Zuschüsse wurden ins Leben gerufen, um Forschern die Möglichkeit zu geben, mit ihrer Forschung einen größeren gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Darüber hinaus sind sie ein geeignetes Mittel, um die Kluft zwischen Theorie und Praxis an den Universitäten zu überbrücken.  

Verbesserung der persönlichen Sicherheit  

Loe Schlicher ist einer der Forscher, die das Stipendium erhalten haben. Ziel seiner Forschung ist es, die individuelle Sicherheit in den Niederlanden mithilfe mathematischer Modelle zu verbessern. Der Mord an Peter R. de Vries war für ihn der Anlass, sich mit diesem Thema zu befassen. Er arbeitet mit der niederländischen Nationalpolizei zusammen, um den Einsatz von Personenschützern zu optimieren. Das Innovative an seinem Projekt ist, dass er ein „Serious Board Game“ nutzt, um zu demonstrieren, wie effektiv die von ihm entwickelten mathematischen Modelle sind. Er hat sich dafür entschieden, weil es eine gute Möglichkeit ist, Polizei und politische Entscheidungsträger auf interaktive und verständliche Weise in die Forschung einzubeziehen. Er kann Situationen aus dem wirklichen Leben simulieren und so veranschaulichen, wie die mathematischen Modelle die Sicherheit verbessern.  

Kostengünstige Fasersensor-Technologie  

Die zweite Forscherin ist Andrea Fiore. Sie möchte die Effizienz, Flexibilität und Nachhaltigkeit von Produktionsprozessen in Reaktoren mithilfe erschwinglicher Fasersensorik verbessern. Ihr Forschungsteam hat sie „FibChem“ genannt und arbeitet derzeit an einem Prototyp für diese Technologie. Das Team konzentriert sich derzeit auf miniaturisierte (bio)chemische Reaktoren und möchte auch andere potenzielle Märkte erschließen. Biochemische Reaktoren sind kompakte Geräte, die chemische Reaktionen auslösen.  

Fazit  

Mit der Einführung des NWO Impact Explorer-Stipendiums möchte die Regierung mehr Raum für Forschung mit gesellschaftlicher Wirkung schaffen. Zudem hilft es Universitäten wie der TU/e dabei, die Kluft zwischen Theorie und Praxis zu überbrücken, da an Universitäten oft wenig Raum für praxisorientiertes Lernen bleibt. Es ist also eine schöne Win-Win-Situation, sowohl für die Studierenden als auch für die Gesellschaft! 


1. Elektronische Patientenakten und Datenanalyse  

Elektronische Patientenakten werden im Gesundheitswesen bereits seit geraumer Zeit eingesetzt, werden jedoch immer effizienter und fortschrittlicher. Eine Patientenakte enthält umfassende Informationen über den medizinischen Hintergrund einer Person. Dazu gehören beispielsweise Laborergebnisse, in der Vergangenheit verschriebene Medikamente, Impfungen und so weiter. Dank Glasfaser können diese Informationen im Gesundheitswesen schnell und sicher zwischen verschiedenen medizinischen Einrichtungen und Gesundheitsdienstleistern übertragen werden. Schließlich handelt es sich um äußerst sensible Informationen, daher muss die Verbindung so sicher wie möglich sein. Schließlich lassen sich dank Glasfaser mithilfe von Datenanalyse und dem Einsatz von KI wertvolle Erkenntnisse gewinnen.  

2. Glasfaser im Gesundheitswesen ermöglicht Telemedizin

Dank des Einsatzes von Glasfaser im Gesundheitswesen wird es immer einfacher, Telemedizin und Fernkonsultationen anzubieten. Ärzte können mithilfe sicherer und schneller Glasfasernetzwerke Patienten aus der Ferne beraten. Sowohl die Diagnose als auch die Behandlung und Überwachung können heutzutage aus der Ferne erfolgen, was natürlich ideal für Menschen ist, denen der Weg ins Krankenhaus schwerfällt, wie beispielsweise ältere Menschen. Dank der fortschrittlichen Verschlüsselungstechnologie und Sicherheitsprotokolle in einem Glasfasernetz sind die sensiblen Patientendaten sicher. Derzeit wird sogar daran gearbeitet, dass Ärzte mithilfe von Robotik auch Operationen aus der Ferne durchführen können! 

3. Schnellere und genauere Diagnosen  

Moderne Techniken, die Ärzte zur Diagnosestellung einsetzen, führen zu einem hohen Datenverbrauch. Die Daten müssen schnell und sicher übertragen werden können, damit Untersuchungsergebnisse schneller vorliegen und Ärzte bessere Diagnosen stellen können. Dank der hohen Geschwindigkeiten, die Glasfaser bietet, können Fachärzte Daten und Ergebnisse schneller untereinander austauschen, wodurch eine Diagnose früher gestellt wird und die Behandlungen effizienter und effektiver werden. Je schneller man zur Stelle ist, desto besser lässt sich eine Erkrankung oft behandeln. Glasfaser im Gesundheitswesen bietet somit auch mehr Perspektiven für Patienten.

Fazit  

Glasfaser ist daher für das Gesundheitswesen von entscheidender Bedeutung. Sie sorgt dafür, dass Ärzte und Fachärzte schneller kommunizieren können, dass Diagnosen zügiger gestellt werden können, dass sensible Daten vertraulich bleiben und dass Ärzte Behandlungen und Konsultationen aus der Ferne anbieten können. Die technologischen Entwicklungen im Gesundheitswesen schreiten derzeit sehr schnell voran, daher gehen wir davon aus, dass Glasfaser in diesem Bereich nur noch an Bedeutung gewinnen wird!  


Ist das Internet in den Niederlanden zu teuer?  

Aufgrund der marktbeherrschenden Stellung von Ziggo und KPN auf dem Internetmarkt zahlen die Niederländer laut dem Verbraucherverband schon seit Jahren zu viel für ihren Internetanschluss. Ihrer Ansicht nach gibt es zahlreiche Anzeichen dafür, dass der Wettbewerb zu gering ist und dies zu viel zu hohen Preisen führt. Die beiden Anbieter halten laut dem Verband derzeit mindestens 75 % des Marktes. KPN ist derzeit damit beschäftigt, sein Kupfernetz durch Glasfaser zu ersetzen. Der Verbraucherverband erklärt, dass dies zur Folge habe, dass Verbraucher letztendlich nur noch zwischen Kabelinternet von Ziggo oder Glasfaser von KPN wählen könnten. Die Preise der Anbieter liegen dicht beieinander, gehören aber auch zu den höchsten in Europa. Andere Anbieter dürfen das Glasfasernetz zwar nutzen, doch auch hier sieht der Verbraucherverband einen Haken.  

Nutzung des Glasfasernetzes  

Was dem Verbraucherverband auffällt, ist, dass es anderen Anbietern, die das Glasfasernetz von KPN nutzen, nicht gelingt, günstiger zu sein als die KPN-Anbieter. Odido hat beispielsweise zwar einen niedrigeren Tarif als KPN, der im Durchschnitt 6,50 bis 8,50 Euro günstiger ist, aber das Netz von Odido ist wiederum bei weitem nicht überall in den Niederlanden verfügbar. Der Verband verweist auf eine Preisumfrage der Europäischen Kommission, aus der hervorgeht, dass man in den Niederlanden im Durchschnitt 10 Euro mehr für einen 100-Mbit-Vertrag zahlt als im restlichen Europa. In den Niederlanden zahlen wir durchschnittlich 30 Euro pro Monat für einen solchen Vertrag, während der Durchschnittspreis in Schweden bei 17 Euro liegt.  
 
Laut der ACM sind Wechselrabatte ein Beweis für das Funktionieren des Marktes, doch der Verbraucherverband weist darauf hin, dass Verbraucher dennoch nicht schnell den Internetanbieter wechseln. Gründe dafür sind unter anderem der damit verbundene Aufwand, zu geringe Preisvorteile und die Abneigung, eine E-Mail-Adresse aufzugeben.  

Fazit des Verbraucherverbands 

Der Verbraucherverband kommt in seiner Untersuchung zu dem Schluss, dass der Internetmarkt derzeit durch das Vorgehen von Ziggo und KPN blockiert ist. Dies führt zu immer weniger Auswahl und immer höheren Preisen für die Verbraucher. Der Verbraucherverband fordert die ACM auf, einzugreifen und gegen KPN und Ziggo vorzugehen, damit das Internet in den Niederlanden wieder erschwinglicher wird. Ziggo und KPN haben sich bislang noch nicht zu dieser Situation geäußert.  


Gemessene Durchschnittsgeschwindigkeiten weltweit  

Cable und M-lab führten diese Untersuchung durch und führten weltweit Geschwindigkeitstests durch. Dazu nutzten sie Geschwindigkeitstests, die Nutzer in den einzelnen Ländern selbst durchführen. In den Niederlanden stützten sich die Forscher dabei auf Daten von 1,7 Millionen IP-Adressen, in Belgien auf 1,8 Millionen. Insgesamt werteten die Forschungsgruppen rund 1,5 Millionen Geschwindigkeitstests aus aller Welt aus. Die gemessenen Geschwindigkeiten basierten auf WLAN-Geschwindigkeiten, was bedeutet, dass die Ergebnisse möglicherweise niedriger ausfielen, als die Verbindungen tatsächlich leisten können. Außerdem führen Nutzer oft erst dann einen Geschwindigkeitstest durch, wenn sie vermuten, dass es Probleme mit ihrer Verbindung gibt, oder wenn ihr Internet plötzlich schneller ist. Daher ist unklar, wie repräsentativ die Zahlen tatsächlich sind.  

Veränderungen in den letzten Jahren 

Viele Länder, die relativ weit unten auf der Liste stehen, waren schon immer relativ weit unten. Man denke beispielsweise an Syrien und Turkmenistan. Dennoch haben sich in einigen Ländern auch einige Veränderungen hinsichtlich der Internetgeschwindigkeit ergeben. So ist beispielsweise das Vereinigte Königreich im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern auf der Liste zurückgefallen. Die Forscher führen dies auf das relative Tempo zurück, mit dem Full Fibre im Vereinigten Königreich ausgebaut wird. In England wird hier zwar intensiv daran gearbeitet, aber es scheint nicht so schnell voranzugehen wie in anderen europäischen Ländern. Schließlich weisen die Forscher darauf hin, dass es in einigen Ländern auch immer mehr Menschen gibt, die sich bewusst für einen Tarif mit geringeren Geschwindigkeiten entscheiden, insbesondere wegen der hohen Kosten. Das kann natürlich auch einen Einfluss auf die Ergebnisse haben! 

Fazit  

Es sieht also so aus, als schneide die Niederlande im Bereich der Internetgeschwindigkeit weltweit gut ab. In den letzten Jahren wurde in unserem Land plötzlich viel Zeit und Geld in den Ausbau von Glasfasernetzen investiert. Dadurch haben wir in weiten Teilen unseres Landes bereits Zugang zu schnellerem und stabilerem Internet. Es ist daher zu erwarten, dass der Durchschnittswert in unserem Land in den kommenden Jahren nur noch weiter steigen wird 😉


Rechenzentren im Weltraum – ist das machbar?

Die Europäische Union hat 2,1 Millionen Euro für ein Forschungsprojekt namens „Advanced Space Cloud for European Net Zero Emission and Data Sovereignty“ (ASCEND) bereitgestellt. Die Studie dauerte 16 Monate, und die EU ist zu dem Schluss gekommen, dass die Einrichtung von Rechenzentren im Weltraum „technisch und wirtschaftlich machbar“ ist. Zudem hätte dies positive Auswirkungen auf die Umwelt. Außerhalb der Erdatmosphäre können Rechenzentren Solarenergie besser nutzen als hier auf der Erde. Dies könnte also eine gute Lösung für den Druck sein, den Rechenzentren auf die Umwelt und das Stromnetz in Europa und dem Rest der Welt ausgeübt haben. Eine andere Studie zeigt nämlich, dass alle Rechenzentren weltweit im Jahr 2026 genauso viel Energie benötigen werden wie ganz Japan. Zudem verursachen Rechenzentren durch die Verarbeitung und Speicherung digitaler Daten hohe CO2-Emissionen.

Wie viele Rechenzentren sollen dort untergebracht werden?

ASCEND will im Jahr 2036 damit beginnen, 13 Rechenzentren mit einer Kapazität von 10 Megawatt ins All zu schicken. Letztendlich ist geplant, bis 2050 etwa 1300 Rechenzentren ins All zu bringen, die zusammen ein Gigawatt Energie erzeugen. Zufälligerweise ist dies dasselbe Jahr, in dem die Europäische Union angekündigt hat, klimaneutral werden zu wollen. Im Prinzip klingt das nach einem hervorragenden Plan, doch es wird nicht ganz einfach sein, diese Rechenzentren tatsächlich ins All zu bringen. Dies wird auf jeden Fall eine Menge Treibstoff kosten, da jedes Rechenzentrum einzeln ins All geschossen werden muss. Aus diesem Grund arbeitet eine andere Forschungsgruppe daran, eine umweltfreundliche Startmethode zu entwickeln, durch die nur noch ein Zehntel des Treibstoffs für den Start der Rechenzentren benötigt würde.

Nicht jeder ist damit einverstanden

Der Plan der EU scheint gut durchdacht zu sein, doch es gibt dennoch viele Kritiker. Auch wenn der Plan große Vorteile mit sich bringen würde, würde es Millionen an Treibstoff kosten, um sicherzustellen, dass all diese Rechenzentren in einer Umlaufbahn um die Erde bleiben können. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass es im Weltraum schwieriger wird, die Rechenzentren wirksam vor anderen, möglicherweise feindlichen Ländern zu schützen. Trotz der Zweifel scheint der Plan jedoch Anklang zu finden, denn auch Microsoft forscht gemeinsam mit dem Raumfahrtunternehmen Loft Orbital an KI-Rechenzentren im Weltraum!


Doppelt so viele Glasfaser-Tarife mit der höchsten Geschwindigkeit  

Im ersten Quartal 2024 entschieden sich 380.000 Haushalte für den schnellsten Glasfaseranschluss mit einer Geschwindigkeit von 1 Gigabit oder mehr. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 200.000 Haushalte, das ist also fast eine Verdopplung innerhalb eines Jahres. Diese Daten stammen aus dem Telecommonitor der niederländischen Wettbewerbsbehörde (ACM). Daraus geht hervor, dass sich das Wachstum von Glasfaser in den Niederlanden immer weiter fortsetzt. Das merkt man auch, wenn man sich umschaut. An vielen Orten wird gegraben, um Glasfaser zu verlegen. Derzeit verfügen bereits mindestens 7,38 Millionen Haushalte über Glasfaseranschlüsse vor der Haustür. Mehr als ein Drittel davon hat auch tatsächlich einen Glasfaseranschluss und nutzt dieses Netz somit auch.  

Der Glasfaserausbau verläuft nicht überall reibungslos  

Leider gibt es noch Teile der Niederlande, in denen der Ausbau des Glasfasernetzes etwas hinterherhinkt. Dies ist unter anderem in einigen Teilen von Groningen, Nordholland, Zeeland, Südholland und Limburg der Fall. Hier ist es also noch lange nicht überall möglich, eine Glasfaserverbindung zu nutzen. Die Zahl der Menschen, die eine Koaxial- oder Kupferverbindung nutzen, nimmt immer weiter ab. Vor allem bei den Kupferverbindungen ist in den Niederlanden ein starker Rückgang zu beobachten.  

Kombi-Abonnements sind nicht mehr so beliebt  

Das Kombi-Abonnement mit Internet, TV und Telefonie ist in den Niederlanden nicht mehr so beliebt. Die Haushalte entscheiden sich lieber für ein Paket mit nur zwei Diensten, da Festnetztelefonie in vielen Haushalten gar nicht mehr genutzt wird. Zudem zeigt der Telecommonitor, dass sich Verbraucher immer häufiger für ein Paket mit Festnetz-Internet und einem Mobilfunkvertrag entscheiden. Oft erhalten sie dafür einen Rabatt auf ihren Festnetzvertrag und zusätzlich kostenloses Datenvolumen für den Mobilfunkvertrag.  

Fazit  

Glasfaser gewinnt in den Niederlanden weiter an Beliebtheit, insbesondere die schnellste Variante des Glasfaseranschlusses. Und das, obwohl ein Teil unseres Landes noch nicht einmal Zugang zu einem Glasfasernetz hat. Der Ausbau der Glasfaserinfrastruktur schreitet derzeit sehr schnell voran, hinkt in einigen Regionen jedoch noch etwas hinterher. Schließlich werden Kombipakete mit Internet, TV und Telefonie immer weniger gefragt, und immer mehr Verbraucher entscheiden sich für ein Paket aus Festnetz-Internet und einem Mobilfunkvertrag.