Rechenzentren sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken
Rechenzentren spielen mittlerweile eine entscheidende Rolle in unserer Gesellschaft. Sie sorgen dafür, dass Server stets in Betrieb bleiben, wodurch digitale Dienste rund um die Uhr verfügbar sind. Die Kühlung dieser Rechenzentren stellt derzeit die größte Herausforderung dar, da sie rund um die Uhr laufen müssen. Ohne Kühlung würden sie in kürzester Zeit überhitzen. In vielen Rechenzentren entscheidet man sich für die Kühlung mit Wasser, da sonst der Energieverbrauch zu hoch wäre.
Ist der Wasserverbrauch von Rechenzentren wirklich so hoch?
Für die Kühlung verbrauchen Rechenzentren also ziemlich viel Wasser. Ob dies zu viel ist, ist natürlich relativ, aber angesichts der aktuellen Risiken einer Trinkwasserknappheit gibt es dazu natürlich einiges zu sagen. Die niederländische Regierung hat inzwischen ein Protokoll mit dem Namen „Verdringingsreeks“ (Verdrängungsreihe) erstellt. Dieses Protokoll sieht vor, dass bei drohender Trinkwasserknappheit der Zugang zu sauberem Wasser für nicht lebensnotwendige Zwecke gesperrt wird. Rechenzentren fallen darunter, daher ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie im Hochsommer keinen Zugang mehr zu den Wasservorräten haben und wieder auf die Kühlung mit Strom zurückgreifen müssen. Zu diesem Zeitpunkt tragen die Rechenzentren zwar nicht mehr zu einer möglichen Wasserknappheit bei, aber eigentlich ist es dann auch schon zu spät.
Initiativen zur Senkung des Wasserverbrauchs
Glücklicherweise arbeiten bereits viele Akteure an Initiativen und Alternativen, um den Wasserverbrauch von Rechenzentren zu senken. Viele Rechenzentren sind aktiv an einer sogenannten Wasserwende beteiligt. Sie suchen nach Lösungen, um weniger von Trinkwasser abhängig zu sein und den Wasserverbrauch so weit wie möglich zu minimieren. Pathema arbeitet beispielsweise bereits an einer nachhaltigen Initiative, die lineare Kühlsysteme in Kreislaufsysteme umwandelt. Das Wasser wird dabei ohne Chemikalien aufbereitet und kann in einem Rechenzentrum immer wieder verwendet werden. Mit diesem Ansatz lässt sich der Wasser-Fußabdruck um 40 % und der Wasserverbrauch sogar um 95 % reduzieren!
Intelligente Glasfaserkabel in der Nordsee
In der Nordsee verlaufen zahlreiche Glasfaserkabel, die uns mit anderen Ländern, darunter England, verbinden. Ein Teil dieser Kabel wird jedoch nicht genutzt und gilt daher als „Dark Fiber“. TNO will diese Dark Fibers einsetzen, um Schiffe zu erkennen, die sich den Kabeln nähern, und so Spionage rechtzeitig zu bemerken und zu verhindern. Mit einer speziellen Technik können sie die kilometerlangen Kabel als eine Art Sensoren nutzen. Wenn man Laserlicht durch die Kabel sendet, kommt eine Reflexion dieses Lichts zurück. Kommt eine Schallquelle in die Nähe des Kabels, verformt sich das Kabel ein wenig, wodurch sich auch die Reflexion des Laserlichts verändert. Ein spezielles Gerät, der DAS Interrogator, erfasst diese Veränderung.
Woher weißt du, was eine Veränderung verursacht?
Eine solche Veränderung der Reflexion bedeutet natürlich nicht automatisch, dass wir ausspioniert werden. Schließlich kann auch das Meeresleben für Veränderungen in den Glasfaserkabeln sorgen. Wie wissen wir dann, was die Ursache für die Veränderung ist? Mit dem DAS Interrogator lassen sich Ort und Richtung der Schallquelle sehr genau bestimmen. Auf diese Weise lässt sich schnell feststellen, ob die Quelle eine Bedrohung darstellt oder nicht. Ein vorbeischwimmender Wal lässt sich beispielsweise leicht identifizieren.
Brauchen wir das wirklich?
Vielleicht fragst du dich jetzt: „Ist das alles wirklich nötig?“ Das können wir uns vorstellen, aber im Sommer 2022 wurden die Nord-Stream-Pipelines bereits sabotiert. Dies machte deutlich, dass die Anlagen, die auf dem Meeresboden der Nordsee liegen, anfälliger sind, als wir denken. Durch den Krieg zwischen Russland und der Ukraine ist der Anfälligkeit der Nordsee in den letzten Jahren bereits mehr Aufmerksamkeit geschenkt worden. Sollte ein Angriff auf alle Kabel und Anlagen am Meeresboden erfolgen, wäre das nicht nur für die Niederlande eine Katastrophe, sondern auch für die Länder um uns herum. Deshalb ist die Sicherung des Nordseebodens mit intelligenter Glasfasertechnik heute wichtiger denn je!
Künstliche Intelligenz und Stromverbrauch
Hinter allen bestehenden KI-Modellen stehen Rechenzentren, die enorm viel Strom verbrauchen. Künstliche Intelligenz erfordert nämlich eine Menge Rechenleistung, und um diese zu erzeugen, wird viel Energie benötigt. Rechenzentren verbrauchen etwa 10- bis 50-mal so viel Energie wie ein durchschnittliches Geschäftsgebäude pro Etage. Inzwischen gibt es zahlreiche Untersuchungen zum Energieverbrauch und zu den Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf das Klima. Eine Studie der University of Massachusetts zeigt beispielsweise, dass das Trainieren von nur einem KI-Modell mehr als 283.000 Kilogramm CO₂ verursacht. Leider ist es schwierig, die Auswirkungen der künstlichen Intelligenz auf die Umwelt genau zu berechnen, da viele Technologieunternehmen hinsichtlich ihres Energieverbrauchs und ihrer CO₂-Emissionen nicht transparent sind.
Künstliche Intelligenz kann sich auch positiv auf das Klima auswirken!
Bisher haben wir nur über die negativen Auswirkungen von KI auf das Klima gesprochen, aber es gibt auch viele Möglichkeiten, wie KI-Modelle geradezu dazu beitragen können, die Umwelt positiv zu beeinflussen. Die Green-AI-Bewegung ist erst kürzlich entstanden und hat sich zum Ziel gesetzt, nachhaltige und umweltfreundliche Algorithmen zu entwickeln. Schließlich kann künstliche Intelligenz dabei helfen, den Klimawandel besser zu erfassen und Lösungen dafür zu finden. Darüber hinaus können wir KI einsetzen, um Naturkatastrophen besser vorherzusagen, damit Menschen rechtzeitig evakuiert werden können. Derzeit wird künstliche Intelligenz bereits für eine Reihe von grünen Zwecken eingesetzt:
- Bekämpfung der illegalen Abholzung: Der WWF hat ein KI-Modell namens „Forest Foresight“ entwickelt. Dieses Modell wird eingesetzt, um illegale Abholzung rechtzeitig zu stoppen, unter anderem mithilfe von Satellitenbildern.
- Überwachung der Artenvielfalt: Wissenschaftler haben KI-Technologie mit Drohnen und Satellitenbildern kombiniert, um die Artenvielfalt zu überwachen. So können sie Veränderungen schneller erkennen und bei Bedarf rechtzeitig eingreifen. Auch Krankheiten bei Wildtieren lassen sich auf diese Weise schneller und einfacher feststellen.
- Wasser reinigen und wiederverwenden: Mithilfe von KI lässt sich die Wasserqualität besser überwachen und das Wasser rechtzeitig reinigen. So lässt sich schneller erkennen, wenn Chemikalien oder andere Verunreinigungen im Wasser vorhanden sind, und das Wasser kann sofort zusätzlich gereinigt werden.
- Verschwendung bekämpfen: Die Verschwendung von Lebensmitteln und Wasser hat erhebliche Auswirkungen auf das Klima. Es wird bereits viel unternommen, um Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen, aber mit Hilfe von KI können wir hier noch einen Schritt weiter gehen. Denken Sie beispielsweise an die Einführung dynamischer Preise für Lebensmittel auf Basis des Verfallsdatums. Darüber hinaus kann KI Prognosen erstellen, wodurch Supermärkte ihren Einkauf besser auf das Verbraucherverhalten abstimmen können.
Das sind nur einige Beispiele für all die positiven Dinge, für die wir künstliche Intelligenz im Bereich der Nachhaltigkeit nutzen können!
Fazit
Derzeit sind die negativen Auswirkungen der künstlichen Intelligenz noch recht deutlich spürbar, doch hier zeichnet sich ein Wandel ab. Beim Bau von Rechenzentren und bei der Entwicklung von KI-Modellen wird zunehmend auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit geachtet. Darüber hinaus leistet künstliche Intelligenz auch viel Positives für die Umwelt und das Klima. Man beschäftigt sich zunehmend mit der Entwicklung umweltfreundlicher Algorithmen, die dazu beitragen können, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Derzeit gibt es bereits KI-Modelle, die Gutes für die Umwelt bewirken, beispielsweise indem sie helfen, Verschwendung zu vermeiden und die Biodiversität zu überwachen.
Was sind Deepfakes?
Deepfakes sind gefälschte Fotos oder Videos, die täuschend echt wirken. Oft sind diese Fotos und Videos sogar nicht von echten zu unterscheiden, wodurch sie großen Schaden anrichten können. Um Deepfakes zu erstellen, nutzt man Deep Learning, eine Form des maschinellen Lernens. Dabei werden die Stimme oder der Gesichtsausdruck einer Person dupliziert und auf eine andere Aufnahme oder ein anderes Foto kopiert. Dadurch sieht es so aus, als wäre jemand an einem Ort gewesen, an dem er niemals hätte sein können. Man kann sich vorstellen, dass dies zu vielen betrügerischen Praktiken führen kann, da viele Menschen Deepfakes nicht ohne Weiteres erkennen.
Wie werden Deepfakes hergestellt?
Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Apps und anderer Software, mit denen man Deepfakes erstellen kann, auch ohne dafür bezahlen zu müssen. Darüber hinaus gibt es auch Websites, die Deepfake-Software anbieten, wodurch man solche Videos ganz einfach erstellen kann. Derzeit wird vor allem künstliche Intelligenz für die Erstellung gefälschter Videos oder Fotos genutzt. Diese Technologie basiert auf maschinellem Lernen, und das Computermodell wird ständig mit Daten gefüttert. Dadurch ist es manchmal sehr schwierig, Deepfakes zu erkennen.
Wie erkennt man Deepfakes?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Deepfakes zu erkennen, um sich vor Falschinformationen und Manipulation zu schützen:
- Unbekannter Absender: Stammt das Video von einer vertrauenswürdigen Organisation, wie beispielsweise einer Zeitung oder einem lokalen Sender, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der Inhalt echt ist und es sich nicht um einen Deepfake handelt. Stammt das Video oder Foto von einem unbekannten Absender, solltest du nicht einfach davon ausgehen, dass das, was du siehst, echt ist. Recherchiere zunächst etwas genauer nach der Quelle.
- Schau dir verschiedene Quellen zu einem Thema an: Bezieht sich ein Foto oder Video auf ein Thema, über das gerade viel gesprochen wird und zu dem die Menschen starke Meinungen haben? Dann stütze deine Meinung nicht auf eine einzige Quelle, sondern suche zunächst nach weiteren Informationen aus verschiedenen Blickwinkeln. So erhalten Sie ein umfassendes Bild der Situation, bevor Sie sich eine Meinung bilden. Können Sie keine weiteren Informationen zu den Bildern in einem Video oder zu dem, was Sie auf einem Foto sehen, finden? Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um einen Deepfake handelt!
- Es kommt auf die Details an: Es ist oft sehr schwierig, Deepfakes zu erkennen, da sie sich kaum von echten Bildern unterscheiden. Dennoch gibt es einige Details, die einen Deepfake verraten können. Wirken Gesichtsausdrücke beispielsweise unnatürlich oder passen sie nicht zu dem, was gesagt wird? Haben Menschen zusätzliche Finger oder fehlen ihnen gerade welche? Blinzelt die Person im Video nie mit den Augen? All dies sind Details, die darauf hindeuten können, dass ein Video oder Foto ein Deepfake ist.
- Google Bilder zur Überprüfung nutzen: Möchtest du überprüfen, ob ein Foto oder Video echt ist? Dann kannst du Google Bilder dafür nutzen. Mach ein Foto von dem Bild oder Video und gib es bei Google Bilder ein. Auf diese Weise kannst du herausfinden, was die ursprüngliche Quelle des Inhalts ist. So kannst du überprüfen, ob das Video oder Foto das Original ist oder nicht. Google hat kürzlich auch Funktionen zur Suchmaschine hinzugefügt, um KI-Bilder zu bekämpfen.
- Pixel und Wellen: Achte darauf, ob du in einem Video verzögerte Pixel oder verschwommene Wellen siehst. Ist dies der Fall, handelt es sich wahrscheinlich um einen Deepfake.
Fazit
Deepfakes zu erkennen ist keineswegs immer einfach, aber wenn du weißt, worauf du achten musst, kannst du dich wirksam vor Falschinformationen schützen. Achte auf die Quelle des Videos oder Fotos, auf Details, die nicht stimmen oder etwas seltsam wirken, auf verzerrte Pixel und Wellen sowie auf Gesichtsausdrücke, die nicht zusammenpassen. Und vor allem: Recherchiere selbst, wenn dir etwas verdächtig vorkommt!
1. Eine gut gesicherte Verbindung
Einer der größten Vorteile von Glasfaseranschlüssen für Unternehmen gegenüber herkömmlichen Verbindungen ist, dass Ihr Netzwerk besser geschützt ist. Kabelnetzwerke lassen sich leichter hacken, und auch manche WLAN-Verbindungen sind nicht ausreichend vor Eindringlingen geschützt. Als Unternehmen möchten Sie Ihre Daten und die Daten Ihrer Kunden natürlich gut unter Verschluss halten, daher ist digitale Sicherheit sehr wichtig. Glasfaser-Internet ist sehr schwer zu hacken, da ein Glasfaserkabel physisch durchtrennt werden muss, um an die Daten zu gelangen. Und wenn das passiert, wissen Sie als Unternehmen natürlich sofort, dass etwas nicht stimmt.
2. Mit Glasfaser für Unternehmen verfügen Sie über eine stabile und zuverlässige Verbindung
Wenn du dich für Glasfaser für Unternehmen entscheidest, hast du immer eine stabile und zuverlässige Verbindung. Die Leistungsfähigkeit von Glasfaserkabeln wird nämlich weitaus seltener beeinträchtigt als die von herkömmlichen Kupferkabeln. Bei einer herkömmlichen Verbindung kann es beispielsweise bei schlechtem Wetter, elektrischen Störungen und aufgrund der Entfernung zum Sendemast zu Problemen kommen. Liegt dein Unternehmen etwas abgelegen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du bei einer herkömmlichen Verbindung ein langsames Internet hast. Die Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit von Glasfaser wird durch diese Faktoren nicht beeinträchtigt, sodass Sie immer eine schnelle und stabile Verbindung haben!
3. Höhere Internetgeschwindigkeit dank Glasfaseranschluss für Unternehmen
Schließlich bietet Glasfaser für Unternehmen eine deutlich höhere Internetgeschwindigkeit als eine herkömmliche Verbindung. Glasfaser-Internet für Unternehmen bietet Geschwindigkeiten von bis zu 1000 Mbit/s, was etwa 20-mal schneller ist als eine herkömmliche Verbindung. Nicht nur die Gesamtgeschwindigkeit von Glasfaser ist höher, auch die Download- und Upload-Geschwindigkeiten sind gleich hoch. Bei herkömmlichen Verbindungen ist die Download-Geschwindigkeit oft deutlich höher als die Upload-Geschwindigkeit. Das mag vielleicht nicht weiter schlimm erscheinen, kann aber bedeuten, dass das Hochladen von Daten enorm viel Zeit in Anspruch nimmt. Da immer mehr Unternehmen Cloud-Lösungen nutzen, ist es doch sehr angenehm, wenn auch das Hochladen schneller geht. Schließlich müssen manchmal große Datenmengen in die Cloud hochgeladen werden.
Fazit
Glasfaser für Unternehmen bietet also zahlreiche Vorteile gegenüber einer herkömmlichen Internetverbindung. Als Unternehmen möchten Sie natürlich eine stabile und schnelle Internetverbindung, die zudem zuverlässig ist.
Der Einsatz von KI im Kultursektor
Künstliche Intelligenz eröffnet viele neue Möglichkeiten, auch im Kultursektor. Der Kulturerbesektor nutzt KI derzeit bereits in großem Umfang, beispielsweise um handschriftliche Briefe durchsuchbar zu machen, zur Gesichtserkennung in audiovisuellem Material, um bestimmte Bildaufnahmen leichter finden zu können, und um neue Verbindungen zwischen europäischen Archiven herzustellen. Aber auch im Kulturbereich kann KI natürlich für viele Dinge eingesetzt werden:
- Mehrwert für das Publikum oder die Organisation: KI kann dazu beitragen, das kulturelle Angebot für das Publikum zugänglicher zu machen. Dies kann beispielsweise durch Untertitel oder automatische Übersetzungen geschehen . Organisationen können KI einsetzen, um Besucherzahlen genau zu schätzen und ihren Personaleinsatz entsprechend anzupassen, wodurch sie erhebliche Kosten einsparen können.
- Automatisierung und Optimierung von Arbeitsprozessen: Mithilfe künstlicher Intelligenz kann ein Unternehmen zahlreiche Arbeitsprozesse automatisieren, was zu Kosteneinsparungen und einer effizienteren Arbeitsweise führt. Beispiele hierfür sind die automatische Übersetzung von Flyern, die Bearbeitung von Videos und Fotos sowie die Beantwortung von Kundenanfragen über einen Chatbot. Viele kulturelle Einrichtungen sind unterbesetzt und müssen auf ihre Kosten achten, daher wäre dies eine hervorragende Lösung!
- Neue Produkte anbieten: Künstliche Intelligenz ist ein nützliches Hilfsmittel für die Entwicklung neuer Produkte. Kreative können sie beispielsweise als Inspiration nutzen, um neue Musik zu komponieren, ein Gemälde digital zu restaurieren oder innerhalb ihrer eigenen Sammlung neue Zusammenhänge herzustellen und so wiederum neue Inhalte zu schaffen.
- Verbesserung des Besuchererlebnisses: Der Kultursektor kann KI einsetzen, um sein Publikum besser zu bedienen, was zu einem besseren Erlebnis führt. Beispiele hierfür sind personalisierte digitale interaktive Rundgänge und Führungen mithilfe von Apps sowie personalisierte Angebote auf den Plattformen kultureller Einrichtungen.
Welchen negativen Einfluss hat KI auf die kulturelle Entwicklung?
Wir haben nun eine Reihe positiver Aspekte genannt, die künstliche Intelligenz für den Kultursektor mit sich bringt, aber natürlich gibt es auch einige Herausforderungen, die dem entgegenstehen. So ist die Qualität der von KI erzeugten Ergebnisse manchmal noch fragwürdig, zumal wir oft nicht wissen, woher die Informationen genau stammen und ob sie daher überhaupt korrekt sind. Außerdem müssen Kreative auf Urheberrechte achten, auch wenn man ein KI-Sample nur als Inspiration nutzt. Schließlich kann KI Informationen aus einem urheberrechtlich geschützten Werk beziehen. Und die größte Herausforderung, der wir derzeit beim Einsatz künstlicher Intelligenz gegenüberstehen, ist, dass sie oft auf Vorurteilen basiert.
KI und Vorurteile
Der Einsatz solcher Technologien kann letztendlich also zu einer Verstärkung bestimmter Vorurteile führen – ein Einfluss, den wir bei KI natürlich nicht wollen, da er der kulturellen Entwicklung oft im Wege steht. Viele generative KI-Tools weisen beispielsweise eine amerikanische und europäische Voreingenommenheit auf. Das bedeutet, dass die von der KI generierten Inhalte oft nicht repräsentativ für Menschen aus aller Welt sind. Die Art und Weise, wie KI trainiert wird, bestimmt, welche Ergebnisse sie liefert. Verwendet man ausschließlich Informationen, die Vorurteile gegenüber einer bestimmten ethnischen Gruppe oder einem bestimmten Geschlecht enthalten, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die KI diskriminierende Ergebnisse liefert. Dies ist einer der Gründe, warum Unternehmen noch zögern, KI in ihren Rekrutierungsprozess einzubinden. Glücklicherweise werden bereits Schritte unternommen, um diese Herausforderung anzugehen, beispielsweise das Trainieren der KI mit vielfältigeren Datensätzen. In Zukunft können wir künstliche Intelligenz also auch vorurteilsfrei gestalten!
Wettbewerb zwischen Glasfaseranbietern
Es herrscht eindeutig ein harter Wettbewerb zwischen verschiedenen Glasfaseranbietern. An manchen Stellen wird die Straße wöchentlich aufgerissen. Manchen Anbietern ist es sogar egal, ob dort bereits Glasfaserkabel eines anderen Anbieters verlegt sind – sie verlegen ihre einfach daneben. Wir können uns vorstellen, dass du dich jetzt fragst: Aber ist das denn einfach so erlaubt? Ja, laut europäischer Gesetzgebung darf jeder, der das möchte, Glasfaser verlegen, auch wenn bereits Kabel eines anderen Anbieters verlegt sind. Es sind nicht nur die bekannten, größeren Unternehmen, die miteinander konkurrieren, wie KPN und Ziggo. Es sind auch neue Unternehmen hinzugekommen, die sich ausschließlich auf Glasfaser konzentrieren, wie beispielsweise Glaspoort. Dadurch nimmt der Wettbewerb bei der Verlegung von Glasfaserkabeln zu.
Belästigungen so weit wie möglich begrenzen
Das neue Unternehmen Glaspoort verlegt ausschließlich Glasfaserkabel und hat sich zum Ziel gesetzt, die gesamten Niederlande mit Glasfaser zu versorgen. Derzeit liegt die Abdeckung bei 35 %, und das Unternehmen hofft, sein Ziel bis 2028 zu erreichen, wie ein Sprecher des Unternehmens mitteilt. Das Unternehmen arbeitet mit 22 verschiedenen Anbietern von Glasfaser-Abonnements zusammen. Da Glaspoort selbst keine Verträge anbietet, ist das Unternehmen weniger vom Wettbewerb im Glasfaserbereich betroffen. Für Glaspoort ist dies nur von Vorteil, da es dadurch mehr Kabel verlegen kann. Der Sprecher weist auch darauf hin, dass sie ihr Bestes tun, um Beeinträchtigungen zu vermeiden, indem sie die Gehwege beim Verlegen der Glasfaserkabel so kurz wie möglich offen halten. Dennoch geben viele Menschen an, dass es sie stört, dass die Gehwege ständig für die Verlegung von Glasfaserkabeln aufgerissen sind.
Worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen den einzelnen Anbietern?
Gibt es eigentlich einen großen Unterschied zwischen den Glasfaserverbindungen verschiedener Anbieter? Diese Frage wird von Verbrauchern oft gestellt, was natürlich auch verständlich ist. Bei den Kabeln, die im Boden verlegt werden, gibt es kaum Unterschiede. Was in manchen Fällen jedoch unterschiedlich ist, ist die Technik, die ein Anbieter für sein Glasfasernetz nutzt. Auf jeden Fall ist es eine gute Sache, dass es im Bereich Glasfaser mehr Wettbewerb für die großen Anbieter gibt, da die Preise derzeit unnötig hoch sind. KPN und Ziggo haben ihre Preise aufgrund des mangelnden Wettbewerbs im Glasfaserbereich immer weiter erhöht, aber das wird hoffentlich bald ein Ende haben. Die großen Anbieter verlieren nämlich immer mehr Abonnenten an Newcomer auf dem Glasfasermarkt. Das liegt oft daran, dass Wettbewerber einen besseren Preis für dasselbe Produkt anbieten.
Welcher Glasfaseranbieter ist am günstigsten?
Dank des Wettbewerbs im Glasfaserbereich sinken die Durchschnittspreise für Verträge. Allerdings sinken die Preise bei dem einen Anbieter natürlich stärker als bei dem anderen. Außerdem unterscheiden sich die Preise oft auch je nach Stadtteil oder Region. Wenn du einen neuen Glasfaser-Vertrag abschließen möchtest, empfehlen wir dir daher auf jeden Fall, verschiedene Anbieter sorgfältig zu vergleichen. Überlege dir außerdem, was du in deinem Haushalt wirklich brauchst und was überflüssig ist. Mit Glasfaser kannst du nämlich extrem schnelles Internet nutzen, aber wenn du es nicht brauchst, zahlst du eigentlich auch zu viel. Und das ist natürlich schade!
Mehr Datenverkehr, weniger Gesprächsminuten
Im Jahr 2023 ist die Zahl der Haushalte, die Glasfaser-Internet nutzen, um etwa 25 % gestiegen. Zudem stieg der mobile Datenverbrauch im vergangenen Jahr um gut 25 %. Demgegenüber telefonieren wir deutlich weniger, sowohl mit dem Handy als auch über den Festnetzanschluss. Innerhalb von 10 Jahren ist die Anzahl der Minuten, die wir über einen Festnetzanschluss telefonieren, um 75 % gesunken. Während der Corona-Zeit gab es einen kurzen Aufschwung bei den Gesprächsminuten. Wir sahen uns seltener und gingen daher doch Viele Menschen haben heutzutage gar kein Festnetztelefon mehr zu Hause. Das ist natürlich keine wirkliche Überraschung, denn oft scheint es viel einfacher und schneller zu sein, kurz eine Nachricht oder eine E-Mail zu schicken, anstatt anzurufen. Bei den jüngeren Generationen beobachten wir sogar, dass dies immer häufiger vorkommt.
Der mobile Datenverkehr hat sich vervierfacht
Mittlerweile nutzen viele Haushalte in unserem Land Glasfaser-Internet. Im Jahr 2023 waren 7,13 Millionen Haushalte an das Glasfasernetz angeschlossen, und die Zahl der Haushalte, die tatsächlich einen Glasfaser-Vertrag abgeschlossen hatten, stieg ebenfalls um 300.000 auf 2,64 Millionen. Mehr als ein Drittel der niederländischen Haushalte mit einem Anschluss hat also tatsächlich einen Vertrag abgeschlossen. Die Zahl der Kupferanschlüsse ist hingegen rückläufig, da diese Verbindung an manchen Orten sogar schon abgeschaltet wird, sobald dort Glasfaser verfügbar ist. Irgendwann in der Zukunft werden also wahrscheinlich die gesamten Niederlande auf Glasfaser umsteigen und alle Kupferanschlüsse abgeschaltet werden.
Der mobile Datenverbrauch in den Niederlanden
Der mobile Datenverkehr in den Niederlanden hat sich im Vergleich zu vor fünf Jahren vervierfacht. Im dritten Quartal 2023 stieg der Verbrauch auf 558 Millionen Gigabyte. Das entspricht einem Anstieg von 8,6 % gegenüber dem zweiten Quartal desselben Jahres. Seit Beginn der Messungen war das dritte Quartal 2023 somit das Quartal mit dem höchsten mobilen Datenverbrauch. Der Anstieg des Datenverbrauchs in den Niederlanden lässt sich teilweise dadurch erklären, dass es immer mehr Geräte gibt, die selbst eine Datenverbindung nutzen. Man denke beispielsweise an Autos, intelligente Zähler und Alarmanlagen.
Fazit
Es ist offensichtlich, dass wir in den Niederlanden immer mehr über das Internet erledigen und auch unterwegs immer mehr Daten verbrauchen. Das lässt sich deutlich an den Zahlen ablesen, denn der gesamte Datenverkehr ist im Jahr 2023 stark angestiegen. Dagegen telefonieren wir deutlich weniger, vor allem über Festnetzanschlüsse. Mittlerweile haben mehr als 7 Millionen Haushalte in den Niederlanden Zugang zum Glasfasernetz, von denen etwa ein Drittel auch einen Glasfaseranschluss nutzt. Und es ist zu erwarten, dass letztendlich ganz Holland Glasfaser nutzen wird, denn an manchen Orten werden die Kupferanschlüsse bereits abgeschaltet!
Quelle: Telecommonitor ACM
Was sind die Vorteile von Glasfaser-Internet?
Glasfaser bietet dir Zugang zu unglaublich schnellem Internet. Die Geschwindigkeit von Glasfaser-Internet beträgt mindestens 50 Megabit pro Sekunde und maximal 2 Gigabit pro Sekunde, was bis zu 40-mal so schnell ist. Glasfaser-Internet ist also im Allgemeinen deutlich schneller als Internet über einen herkömmlichen Kabelanschluss, aber das ist nicht der einzige Vorteil. Wenn du eine DSL-Verbindung nutzt, hängen Geschwindigkeit und Stabilität deiner Verbindung oft von der Entfernung zwischen dir und einer Vermittlungsstelle in deiner Nähe ab. Wenn du etwas abgelegen wohnst, ist diese Entfernung oft größer. Das bedeutet, dass du schneller unter langsamem Internet oder einer Verbindung leidest, die manchmal ausfällt. Mit Glasfaser-Internet hast du dieses Problem nicht mehr. Die Verbindung ist nämlich nicht von der Entfernung zur Vermittlungsstelle abhängig, und auch Wetterbedingungen haben keinen Einfluss auf die Stabilität der Verbindung.
Was sind die Nachteile, wenn man keine Zustimmung zur Glasfaserinstallation erteilt?
Wenn ein Anbieter dein Haus an das Glasfasernetz anschließen möchte, erhältst du wahrscheinlich einen Brief nach Hause oder es kommt jemand an deine Tür. Dabei spielt es keine Rolle, ob du in einem Eigenheim oder in einer Mietwohnung wohnst. Anschließend wirst du gefragt, ob du deine Zustimmung zum Anschluss deines Hauses an das Glasfasernetz erteilst oder nicht. Wenn du deine Zustimmung erteilen möchtest, kannst du dies ganz einfach online tun. In den meisten Fällen sind Sie bei der Erteilung Ihrer Zustimmung nicht verpflichtet, auch tatsächlich einen Glasfaservertrag bei dem Anbieter abzuschließen. Haben Sie diesbezüglich Zweifel? Dann empfehlen wir Ihnen, dies bei dem Anbieter zu erfragen, der um Ihre Zustimmung bittet. Wenn Sie Ihre Zustimmung erteilen, haben Sie also kaum Nachteile davon. Das Einzige, was Sie beachten müssen, ist, dass jemand zu Hause sein muss, wenn der Techniker kommt, um den Anschluss herzustellen.
Warum solltest du deine Zustimmung geben?
Es gibt viele Gründe, warum man sich dafür entscheiden sollte, die Zustimmung für einen Glasfaseranschluss an der eigenen Wohnung zu erteilen. Wenn du beispielsweise langfristig vielleicht doch auf Glasfaser umsteigen möchtest, ist es natürlich praktisch, wenn der Anschluss bereits vorhanden ist. Auch wenn du dir noch nicht sicher bist, kann es eigentlich nicht schaden, die Zustimmung zu erteilen. Wer weiß, vielleicht möchtest du in Zukunft doch noch umsteigen. Prüfen Sie jedoch immer, ob der Anschluss kostenlos ist und Sie nicht verpflichtet sind, sofort einen Glasfaservertrag abzuschließen. In diesem Fall haben Sie schließlich keine Nachteile und es ist sinnvoll, einfach die Zustimmung für Glasfaser zu erteilen!
So läuft der Glasfaser-Verlegeprozess ab
In manchen Fällen muss nur ein kleines Stück ausgehoben werden, und in anderen Fällen liegt sogar bereits ein Rohrnetz vor, durch das Glasfaser einfach verlegt werden kann, oder es liegt sogar schon ein Glasfaserkabel vor der Tür. Liegt bereits ein Kabel vor der Tür? Dann muss dieses nur bis zum Zählerschrank eines Unternehmens oder einer Wohnung gezogen werden, die einen Glasfaseranschluss wünscht. Handelt es sich um einen Standort, der nicht in der Nähe eines bestehenden Anschlusses liegt, muss man einen neuen Anschluss zwischen dem Gebäude und dem nächstgelegenen Schacht graben.
Bevor mit dem Graben begonnen wird, wird ein Kabelwagen mit einem leeren 40-mm-HDPE-Rohr bereitgestellt. Anschließend analysiert das Team die Karte noch einmal gründlich, um zu prüfen, welche Route es nehmen muss und auf welche Hindernisse es beim Graben stoßen könnte. Alle Rohre, bereits vorhandene Glasfaserkabel, Stromkabel und Leitungen, mit den entsprechenden Tiefen. Der Arbeitsplan ist ebenfalls auf der Karte vermerkt.
Das Graben kann beginnen
Wenn die Glasfaser-Grabearbeiten beginnen, liegt das ausgerollte HDPE-Rohr bereits bereit, um verlegt zu werden. Die Grabarbeiten beginnen am Handloch, ein Stück entfernt vom Standort des Unternehmens oder der Wohnung, die an das Glasfasernetz angeschlossen werden soll. Das HDPE-Rohr wird an den vorhandenen Schacht angeschlossen. Anschließend gräbt das Team den Graben entlang der gesamten Strecke, die die Kabel zurücklegen müssen, und rollt das leere HDPE-Rohr entlang der Strecke aus. Die Glasfaserkabel werden in das Rohr eingelegt und im Graben verlegt. Bevor das Team den Graben wieder verschließt, bringt es etwa 30 Zentimeter unter der Oberfläche ein Warnband mit der Aufschrift „Achtung Glasfaserkabel!“ an. Sollten in Zukunft noch Grabungsarbeiten in der Umgebung stattfinden, dient dies als zusätzliche Warnung, um zu verhindern, dass die Glasfaserkabel beschädigt werden.